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Wie in Stein gemeißelt: Steinmetze in Hamm bekommen 11 Euro Mindestlohn

IG BAU Westfalen Mitte-Süd: Oktober-Lohnabrechnung kontrollieren

In Stein gemeißelt: ein fester Mindestlohn für Steinmetze. „Keiner darf ab sofort weniger als 11 Euro pro Stunde verdienen“, so die IG BAU.
In Stein gemeißelt: ein fester Mindestlohn für Steinmetze. „Keiner darf ab sofort weniger als 11 Euro pro Stunde verdienen“, so die IG BAU.
Hamm, 17.10.2013
Lohndumping bei Steinmetzen wird illegal: Ab Oktober gilt für Steinmetzbetriebe erstmals ein Mindestlohn. Beschäftigte der Branche in Hamm sollen deshalb am Monatsende ihre Lohnabrechnung genau kontrollieren. Dazu hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd aufgerufen. „Kein Steinmetz in Hamm darf jetzt weniger als 11 Euro pro Stunde verdienen. Das ist die unterste Lohngrenze“, sagt Ewald Thiel.

Der Vorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd wirft der bisherigen schwarz-gelben Bundesregierung eine „Hinhaltetaktik“ beim Mindestlohn vor: „Die Steinmetze haben lange auf ‚politischen Granit’ gebissen.“ Die von Merkel geführte Regierung habe sich für die Lohnuntergrenze immerhin mehr als ein Jahr Zeit gelassen. „Dabei hat gerade die körperlich harte Steinmetzarbeit allemal einen Mindestlohn verdient“, so Thiel.

Darüber hinaus appelliert der IG BAU-Bezirkschef an die heimischen Betriebe im Steinmetz- und Bildhauerhandwerk, den Arbeitsschutz nicht zu vernachlässigen: „Wer mit Steinfräse, Flex, Schleif- und Bohrmaschinen oder Presslufthammer arbeitet, für den sind Schutzbrille, Hörschutz, Staubmaske und Arbeitsschuhe mit Stahlkappe ein Muss. Darauf haben die Chefs zu achten.“

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