Nachrichten-Archiv


173 neue Wohnungen in Hamm genehmigt

Halbjahresbilanz: IG BAU fordert mehr Peronal für Bauämter

Wieder stärker gefragt – Steine sind der Rohstoff der Baukonjunktur. Doch eine entscheidende Bremse beim Neubau ist der Personalmangel in den Behörden, so die IG BAU.
© Foto: IG BAU
Hamm, 10.09.2018
Grünes Licht für den Bau: Zwischen Januar und Juni wurde in Hamm der Neubau von 173 Wohnungen genehmigt. Das sind 41,8 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die
Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts.  weiterlesen

Arm trotz Vollzeitjobs

IG BAU kritisiert ausufernden Niedriglohnsektor

Arbeiten im Alter: Viele Rentner sind auf einen Minijob angewiesen, um über die Runden zukommen. Die IG BAU macht sich für mehr Tarifbindung stark – als Schutz vor Altersarmut.
© Foto: IG BAU
Hamm, 10.09.2018
Gefangen im Niedriglohn: 8.800 Vollzeit-Beschäftigte in Hamm verdienen weniger als 2.200 Euro brutto im Monat. Das sind 24 Prozent aller Menschen, die hier sozialversicherungspflichtig die volle Stundenzahl arbeiten. Darauf hat die IG Bauen-
Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd beruft sich dabei auf eine aktuelle Statistik der Arbeitsagentur.  weiterlesen
Hamm, 20.08.2018
Rollende Ein-Mann-Betriebe: Immer häufiger sind in Hamm Solo-Selbstständige unterwegs. Doch viele von ihnen arbeiten nach Einschätzung der IG BAU unter schlechten Bedingungen – ohne soziale Absicherung und mit einem Einkommen, das teils unter dem Mindestlohn liegt. „Gerade im Handwerk hat die Zahl der Ein-Mann-Firmen stark zugenommen – oft mit großen Abstrichen bei der Qualität“, sagt Friedhelm Kreft. Der IG BAU-Bezirksvorsitzende kritisiert dabei Online-Portale wie MyHammer oder Helpling, die ein solches Geschäftsmodell unterstützten. „Zwar scheint ein Fachmann dort nur ein paar Klicks entfernt. Doch ein Großteil dieser sogenannten ,Gig-Worker‘ arbeitet ohne Gesellenbrief und Renten- oder Sozialversicherung“, so Kreft.  weiterlesen
Hamm, 08.08.2018
Zum Start des neuen Ausbildungsjahres haben Baufirmen in Hamm noch 35 Ausbildungsplätze offen. Das meldet die Gewerkschaft IG Bau. In ganz Nordrhein-Westfalen zählt die Branche über 3.900 freie Lehrstellen.  weiterlesen

320 Maler und Lackierer in Hamm streichen mehr Geld ein

Mindestlohn für Gesellen steigt auf 13,30 Euro pro Stunde

Streichen mehr Geld ein: Maler und Lackierer bekommen einen Lohn-Aufschlag. Wer mit Gesellenbrief arbeitet, muss ab sofort mindestens 13,30 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU.
© Foto: IG BAU
Hamm, 15.05.2018
Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren: Für die rund 320 Maler und Lackierer in Hamm gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 13,30 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von rund 35 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Handwerksgewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.
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Bauarbeiter aus Hamm nehmen Kurs auf Berlin – zum „Dampfablassen“

Scheitern der Tarifverhandlungen: Miese Stimmung auf dem Bau

Anpfiff für den Bau-Protest: Heimische Bauarbeiter wollen am Montag laut werden – und bei der Tarifschlichtung in Berlin kräftig Dampf ablassen. Nicht nur per Trillerpfeife ...
© Foto: IG BAU
Hamm, 03.05.2018
Bauarbeiter aus Hamm lassen Dampf ab in Berlin: Auf den heimischen Baustellen herrscht „dicke Luft“, so die Bau-Gewerkschaft. Die Stimmung unter den rund 1.630 Bauarbeitern in Hamm sei „denkbar mies“: „Vom Maurer bis zum Kranführer – alle sind stinksauer. Die Arbeitgeber haben die Tarifverhandlungen zum Scheitern geführt. Das bringt den Bau zum Brodeln“, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende Friedhelm Kreft.  weiterlesen

Workers‘ Memorial Day: IG BAU ruft in Hamm zu Gedenkminute auf

Gedenktag am 28. April | 24.800 Bau-Unfälle in Nordrhein-Westfalen

Gedenken an die Opfer von Arbeitsunfällen: Die Gewerkschaft IG BAU ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Schweigeminute auf.
© Foto: IG BAU
Hamm, 24.04.2018
"Jeder Unfall ist einer zu viel“ – unter diesem Motto ruft die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) in Hamm zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen auf. Bereits am kommenden Freitag – dem Vortag des internationalen Workers‘ Memorial Days – soll um 12 Uhr der Menschen gedacht werden, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Westfalen Mitte-Süd.  weiterlesen

Auf dem Bau brodelt es

Auf Westfalens Baustellen fangen die Kollegen vor Wut an zu kochen !

© Foto: IG BAU
24.04.2018
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Bauhauptgewerbe werden für gescheitert erklärt. Nach nun fünf Verhandlungstagen sind die Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt und die Arbeitgeberverbände ergebnislos auseinander gegangen. Auch auf den heimischen Baustellen machte das drohende Scheitern der Verhandlungen schnell seine Runde. „Die Kolleginnen und Kollegen vom Bau sind zutiefst vom Verhalten der Arbeitgeber enttäuscht. Wir haben gemeinsam mit unseren Mitgliedern realistische Forderungen aufgestellt. Auf dem Bau wird gute Arbeit geleistet. Nun wollen die Beschäftigten auch etwas abbekommen“, so IG BAU Regionalleiter Bodo Matthey. In den letzten Tagen konnte sich die Gewerkschaft mit über 200 Aktiven der Region Westfalen in Konferenzen beraten. Neben Aktionen rund um die Schlichtung wird auch die angespannte Stimmung immer deutlicher. „Auf dem Bau boomt es. Die Unternehmen können sich vor Aufträgen nicht mehr retten. Nun wollen die Beschäftigten auch einen ordentlichen Schluck aus der Pulle haben. Aber die Arbeitgeber blocken einen fairen Tarifabschluss. Wertschätzung für die geleistete Arbeit sieht für mich anders aus“, so Gewerkschafter Matthey weiter. Die IG BAU fordert sechs Prozent mehr Lohn, einen Angleichungsschritt der Ost- an die Westlöhne und die Bezahlung der Wegezeiten zu den Baustellen. Zudem soll es einen Schritt zum vollen 13. Monatseinkommen geben sowie sämtliche Kosten der Ausbildung übernommen werden sollen. Das Angebot der Arbeitgeber blieb weit dahinter zurück und spiegelt nicht die gute wirtschaftliche Situation und der real existierende Fachkräftemangel der Branche.

Auch Sven Bönnemann, stellvertretender Regionalleiter der IG BAU Westfalen ist schockiert vom Verhalten der Unternehmer.“ Wenn die Arbeitgeber gutes Personal wollen, müssen sie dafür schon eine Gegenleistung bringen. Es wird ständig argumentiert, dass etliche neue Jobs auf dem Bau geschaffen wurden. Ich frage mich, ob die Gegenseite uns für dumm verkaufen möchte? Ohne die vielen neuen Kolleginnen und Kollegen könnten die Aufträge gar nicht mehr geschafft werden. Die Branche boomt und die Gewinne sprudeln. Es scheint, als wollen die Arbeitgeber den Erfolg der Baubranche nicht mit ihren Beschäftigten teilen“, so Bönnemann. Vor allem fehlende Wertschätzung und Respekt vermissen die heimischen Gewerkschafter. Aus diesem Grunde wird es nun in der gesamten Region Aktiventreffen geben. Dort werden die Gewerkschaftsmitglieder planen, wie sie ihren Forderungen mehr Nachdruck verleihen können. Sollte es Anfang Mai keine Schlichtung geben, ist der Weg für einen Arbeitskampf frei. Nicht auszumalen, wie vor allem die Baustellen auf den Autobahnen aussehen, wenn die Beschäftigten ihre Arbeit niederlegen müssen. „Unsere Mitglieder sind bereit für Streit. Den haben die Arbeitgeber mit ihrer Blockadehaltung provoziert. Wenn jetzt keine Bewegung in die Tarifauseinandersetzung kommt, dann müssen wir den nächsten Schritt gehen,“ so Bönnemann abschließend. 

So können Autofahrer in Hamm Straßenschäden melden

Bau-Gewerkschaft fordert „Infrastruktur-Update“

Gerade nach dem Winter kommen sie groß raus: Asphalt-Krater. Die IG BAU appelliert an Autofahrer, Schlaglöcher zu melden.
© Foto: IG BAU
Hamm, 12.04.2018
Vom wegbröckelnden Seitenstreifen bis zum Asphalt-Krater: Straßenschäden sind ärgerlich. Und sie können auch gefährlich sein. Trotzdem gehören sie für Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer in Hamm zum Alltag. Gerade dann, wenn der Frost sich verzieht, brechen die Asphaltdecken auf. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat deshalb jetzt dazu aufgerufen, über Mängel zu informieren – per „Schlaglochmelder“.  weiterlesen
Wenn der Zoll auf die Baustelle kommt, haben die Beamten oft etwas zu bemängeln. Nach Einschätzung der IG BAU Westfalen Mitte-Süd kommt ein Großteil der schwarzen Schafe jedoch „ungeschoren“ davon – weil engmaschige Kontrollen fehlten.
© Foto: IG BAU
Hamm, 03.04.2018
Schwarzarbeit im Fokus: Baufirmen in Hamm müssen häufiger mit einem Besuch vom Zoll rechnen. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums hin. Danach kontrollierten Beamte im Bereich des zuständigen Hauptzollamts Bielefeld im vergangenen Jahr insgesamt 543 Bauunternehmen – das sind rund 19 Prozent mehr als im Vorjahr.  weiterlesen

Für 101 Bauunternehmen in Hamm gilt neuer Lohn-Sockel

Bau-Mindestlohn steigt auf 14,95 Euro pro Stunde

Bauarbeiter bekommen ab sofort einen höheren Mindestlohn. Die Untergrenze für Facharbeiter steigt auf 14,95 Euro pro Stunde, teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit.
© Foto: IG BAU
Hamm, 22.03.2018
Höheres Lohn-Fundament auf dem Bau: Für die 1.630 Bauarbeiter aus Hamm gilt ab sofort ein höherer Mindestlohn. Gelernte Maurer, Zimmerer und Co. müssen nun mindestens 14,95 Euro pro Stunde bekommen. Damit stehen am Monatsende 43 Euro mehr auf dem Lohnzettel. Darauf hat die Industriegewerkschaft BAU hingewiesen. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einem „wichtigen Schritt“ für Tausende Beschäftigte in der Region. „Der Bau brummt. Die Geschäfte laufen so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Bauarbeiter etwas von den steigenden Umsätzen ab“, sagt Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft. An die Untergrenze müssen sich alle 101 Bauunternehmen in Hamm halten. Gestiegen ist außerdem der Helfer-Lohn auf dem Bau. Wer ohne abgeschlossene Berufsausbildung arbeitet, hat nun Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,75 Euro. Kreft: „Die Beschäftigten sollten jedoch genau prüfen, welche Bezahlung ihnen zusteht. Oft versuchen Betriebe, Facharbeiter mit dem Helfer-Lohn abzuspeisen. Doch das ist illegal.“ Entscheidend für die fair bezahlte Arbeit auf dem Bau sei ohnehin nicht der Mindest-, sondern der Tariflohn. Der liegt zurzeit bei 19,51 Euro pro Stunde. Antworten auf alle Fragen rund um den Lohn bietet die Info-Hotline der IG BAU unter 0391 / 40 85 232. 

Neuer Mindestlohn für 250 Dachdecker in Hamm

IG BAU: Löhne auf den Dächern steigen um 2,3 Prozent

Lohn-Plus auf den Dächern: Gesellen im Dachdeckerhandwerk müssen ab sofort mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU.
© Foto: IG BAU
Hamm, 20.03.2018
Der Job in der Höhe zahlt sich aus: Für die rund 250 Dachdecker in Hamm gilt ein neuer Facharbeiter-Mindestlohn. „Dachdecker, die einen Gesellenbrief in der Tasche haben, müssen jetzt mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen“, so Friedhelm Kreft von der IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Das Plus für Vollzeit-Beschäftigte liegt damit bei rund 120 Euro im Monat. Alle Dachdeckerbetriebe müssen sich an die Lohnuntergrenze halten. Die Gewerkschaft rät den Dachdeckern in Hamm, ihre nächste Lohnabrechnung zu prüfen. „Besonders Fachleute müssen darauf achten, nicht mit einem Helfer-Mindestlohn von 12,20 Euro abgespeist zu werden“, sagt Kreft. Gewerkschaftsmitgliedern, die in einem Innungsbetrieb arbeiten, steht sogar der Tariflohn zu. Der liegt derzeit bei 18,08 Euro pro Stunde, so die IG BAU. 

Reinigungsbranche: Lohn-Plus für 1.010 Beschäftigte in Hamm

Mindestlohn in der Gebäudereinigung steigt auf 10,30 Euro

Reinigungskräfte müssen ab sofort mindestens 10,30 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von drei Prozent, so die IG BAU. Die Gewerkschaft rät zum Lohn-Check.
© Foto: IG BAU
Hamm, 19.03.2018
Lohn-Plus in der Gebäudereinigung: Die 1.010 Reinigungskräfte in Hamm bekommen mehr Geld. Ab sofort gilt in der Branche ein Mindestlohn von 10,30 Euro pro Stunde – drei Prozent mehr als bislang. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd mitgeteilt. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, den Lohnzettel genau zu prüfen. „Mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Auch die vielen Minijobber in der Branche haben Anspruch auf die Erhöhung“, sagt IG BAUBezirksvorsitzender Friedhelm Kreft. Alle 20 Reinigungsfirmen in Hamm müssten das Lohn-Plus zahlen. Wer dennoch leer ausgehe, bekomme Rat in den IG BAU-Büros in Hamm (Telefon: 0 23 81 – 1 20 25), Hagen (Telefon: 0 23 31 – 2 50 21) und Siegen (Telefon: 02 71 – 5 32 55). 

Streit im Job: Rechtsexperten derGewerkschaft 2.254 Mal im Einsatz

IG BAU Westfalen Mitte-Süd legt Jahresbilanz vor

Durchblick im Paragrafen-Dschungel: Die Rechtsberater der IG BAU Westfalen Mitte-Süd sind beim Streit mit dem Chef eine wichtige Anlaufstelle für Beschäftigte.
© Foto: IG BAU
Hamm, 27.02.2018
Vom geprellten Urlaubsgeld über Mobbing bis zur Verletzung des Kündigungsschutzes: Bei handfesten Streitigkeiten im Job waren die Rechtsexperten der IG Bauen-Agrar-Umwelt Westfalen Mitte-Süd im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 2.254 Fälle zählten die IG BAU-Rechtsberater in der Region, wie die Gewerkschaft mitteilt. Damit verharrt die Zahl der Konfliktfälle auf dem hohen Niveau des Vorjahres. „Besonders viel hatten die Juristen im Baugewerbe, im Dachdecker- und Malerhandwerk sowie in der Gebäudereinigung zu tun. Die Beschwerden reichen hier von unbezahlten Überstunden, verspäteten Lohnzahlungen und unterschrittenen Tariflöhnen bis hin zu rechtswidrigen Entlassungen“, zieht Friedhelm Kreft Bilanz. Nach Angaben des IG BAUBezirksvorsitzenden sorgten Ansprüche bei Arbeitsausfällen im Winter und Probleme bei Insolvenzen für zahlreiche Beratungsstunden. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd rät den heimischen Beschäftigten, sich bei Problemen nicht vom Arbeitgeber einschüchtern zu lassen. „Ob im Dachdeckerhandwerk, im Gartenbau oder in der Gebäudereinigung – wer um sein Recht gebracht wird, der sollte sich professionelle Hilfe holen“, sagt der Gewerkschafter. Eine Beratung helfe oft auch bei den scheinbar kleinen Dingen des Arbeitslebens: „So konnte ein Maurer, der täglich zur Baustelle radelt, durchsetzen, dass er für den Arbeitsweg ein Kilometer-Geld bekommt –
genauso wie die Autofahrer“, berichtet Kreft. Dies entschied das Landesarbeitsgericht München (Az. 11 Sa 58/17). Anspruch auf den Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Termine für die Rechtsberatung können in den IG BAU-Büros in Hamm unter 0 23 81 – 1 20 25, Hagen unter 0 23 31 – 2 50 21 und Siegen unter 02 71 – 5 32 55 vereinbart werden. 

Beschäftigte in Hamm können Interessenvertreter wählen

„Demokratie hinterm Werkstor“ – IG BAU ruft zu Betriebsratswahl auf

Ruft zur Betriebsratswahl auf: Friedhelm Kreft. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd appelliert an Beschäftigte in der Region, ihre Stimme abzugeben.
© Foto: IG BAU
Hamm, 16.02.2018
Von der Arbeitszeit über den Gesundheitsschutz bis hin zur Urlaubsplanung: Unter welchen Bedingungen Beschäftigte in Hamm arbeiten, darüber entscheidet nicht allein der Chef. Auch die Betriebsräte haben hier ein entscheidendes Wort mitzureden. Von März bis Mai werden die „Stimmen der Belegschaften“ neu gewählt. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd appelliert: „Wer sein Kreuz jetzt macht, der kann mitbestimmen, wie sein Arbeitsplatz in den nächsten vier Jahren aussieht.“ Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft nennt die Wahl „ein absolutes Muss“. Auch in kleinen Handwerksbetrieben sollten Beschäftigte nicht davor zurückschrecken, einen Betriebsrat zu gründen. Die IG BAU unterstützt die Wahlen in Branchen wie der Bauwirtschaft, der Gebäudereinigung, der Landwirtschaft, dem Maler- oder Dachdeckerhandwerk. Die Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre statt. Wie viele Mitglieder ein Betriebsrat hat, richtet sich nach der Zahl der Mitarbeiter. Bereits in Firmen ab fünf Beschäftigten kann ein Arbeitnehmervertreter gewählt werden. Die Wahlbeteiligung lag mit 79 Prozent zuletzt deutlich über der bei den Landtags- oder Bundestagswahlen. Alle Infos rund um die Betriebsratswahl vor Ort gibt es in den IG BAU-Büros in Hamm (Telefon: 0 23 81 – 120 25), Hagen (Telefon: 0 23 31 – 2 50 21) und Siegen (Telefon: 02 71 – 5 32 55) sowie
im Netz unter: http://www.dgb.de/betriebsratswahl-2018 

Baufirmen in Hamm droht verschärfter Fachkräftemangel

Statistik: Im letzten Jahr 21 Bau-Jobs über 90 Tage lang unbesetzt

Facharbeiter in der Bauwirtschaft zu finden, wird laut einer aktuellen Statistik immer schwieriger. Die IG BAU fordert attraktive Löhne und Arbeitsbedingungen, um mehr Nachwuchs für die Branche zu gewinnen.
© IG BAU
Hamm, 30.01.2018
Betonbauer gesucht: Die Bauwirtschaft in Hamm steuert auf einen immer größeren Fachkräfte-Engpass zu. 21 Stellen in der Branche waren hier im vergangenen Jahr durchschnittlich länger als drei Monate unbesetzt –mehr als doppelt so viel wie noch im Vorjahr (+105 Prozent). Das hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt. Die IG BAU beruft sich dabei auf eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit. Insgesamt waren in Hamm demnach im Jahresmittel 53 offene Bauarbeiter-Jobs gemeldet. „Während die Baukonjunktur so gut dasteht wie zuletzt Ende der 1990er-Jahre, finden heimische Unternehmen oft keine Fachleute mehr“, sagt Friedhelm Kreft. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd nennt den Trend ein „Alarmsignal“. Vom Zimmerer bis zum Estrichleger fehlten in der Region Spezialisten in nahezu allen
Bausparten. Kreft sieht hierfür einen doppelten Grund: „Einerseits haben viele Firmen trotz anziehender Auftragslage ihre Personaldecke in den letzten Jahren nicht ausreichend aufgestockt. Andererseits hat der Bau mit einem großen Nachwuchsproblem zu kämpfen. Zwar verdienen Azubis hier mehr als in allen anderen Branchen – doch immer mehr Schulabgänger zieht es an die Uni.“ Ende 2017 zählten die Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) in Hamm 41 neue Ausbildungsverträge.
Die IG BAU schlägt vor, in Schulen verstärkt für eine Handwerksausbildung zu werben. „Vielen gilt ein Studium als Nonplusultra – obwohl Karriere- und Verdienstchancen in der Bauwirtschaft oft mindestens genauso gut sind“, sagt Kreft. Aber auch die Betriebe seien gefordert: „Sie sollten auf Qualität und gute Arbeitsbedingungen setzen. Subunternehmen und Billigheimer aus dem Ausland kommen die Branche am Ende teuer zu stehen. Sie senken letztlich die Standards“, so der Bezirksvorsitzende. Das beste Rezept gegen den Fachkräftemangel sei dabei, den Beschäftigten ein ordentliches Auskommen und gute Arbeitsbedingungen zu bieten. So fordert die IG BAU in der aktuellen Tarifrunde sechs Prozent mehr Lohn und die Bezahlung von Fahrzeiten. 

"Mehr Kies" für 1.200 Bauarbeiter gefordert

Bau-Boom - Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr Lohn

„Mehr Kies“ – das verlangt die Bauarbeiter-Gewerkschaft in der anstehenden Tarifrunde. Die Löhne für die Beschäftigten auf heimischen Baustellen sollen um sechs Prozent steigen, so die IG BAU Westfalen Mitte-Süd.
© Foto: IG BAU
Hamm, 11.01.2018
Lohn-Plus für Maurer, Zimmerer, Straßenbauer und Co. gefordert: Die rund 1.200 Bauarbeiter aus Hamm sollen mehr Geld verdienen. In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) eine Lohnerhöhung von sechs Prozent über zwölf Monate. Ein Facharbeiter hätte damit am Monatsende gut 200 Euro mehr auf dem Lohnzettel, so die IG BAU Westfalen Mitte-Süd. „In der Bauwirtschaft läuft es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind prall gefüllt – oft kommen sie mit dem Bauen kaum hinterher“, sagt Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft.  weiterlesen

1070 Reinigungskräften in Hamm droht Rückfall auf gesetzlichen Mindestlohn

IG BAU: Nur Gewerkschaftsmitglieder bekommen Lohn-Plus

Wer als Reinigungskraft arbeitet und nicht in der Gewerkschaft ist, dem drohen ab Januar deutliche Lohneinbußen. Davor hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd gewarnt.
© Foto: IG BAU
Hamm, 14.12.2017
Lohn-Lücke in der Gebäudereinigung: Einem Großteil der rund 1.070 Reinigungskräfte in Hamm droht ab Januar der Rückfall auf den gesetzlichen Mindestlohn. Statt 10,30 Euro würden bei ihnen dann lediglich 8,84 Euro pro Stunde auf dem Lohnzettel stehen. Einer Vollzeitkraft gehen damit rund 250 Euro im Monat verloren. Bei Glas- und Fassadenreinigern liegt die Lohn-Lücke sogar bei knapp 800 Euro, warnt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Der Grund: Das Bundesarbeitsministerium hat die neuen Tariflöhne für die Branche noch nicht für allgemeinverbindlich erklärt. Der alte Tarifvertrag läuft jedoch Ende Dezember aus. „Damit gilt das Januar-Lohn-Plus, das die IG BAU mit den Arbeitgebern ausgehandelt hat, nicht automatisch in allen Betrieben. Nur Gewerkschaftsmitglieder können darauf einen Anspruch erheben“, erklärt Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft.
Um das Lohn-Plus im Januar zu bekommen, sollten Reinigungskräfte noch im Dezember in die IG BAU eintreten. Ausführliche Infos und Unterstützung für Beschäftigte gibt es in den IG BAU-Büros in Hamm (Telefon: 0 23 81 – 1 20 25), Hagen (Telefon: 0 23 31 – 2 50 21) und Siegen (Telefon: 02 71 – 5 32 55). 

O Tannenbaum: In Hamm stehen rund 58.000 Weihnachtsbäume

Forst-Gewerkschaft rät zu Baum mit Ölo-Siegel

Tanne von der Stange? Die Forst-Gewerkschaft IG BAU rät zum Baum-Check. Wer zur Tanne mit Öko-Siegel greift, der leistet einen Beitrag zu Umweltschutz und fairen Arbeitsbedingungen in der Aufzucht.
© Foto: IG BAU
Hamm, 07.12.2017
O Tannenbaum: In Hamm werden zu den Festtagen etwa 58.000 Weihnachtsbäume in den Wohnzimmern stehen. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) errechnet. Die Forst-Gewerkschaft geht hierbei davon aus, dass sich 70 Prozent der Haushalte einen Baum zulegen. „Doch Tanne ist nicht gleich Tanne. Die Käufer sollten neben dem Aussehen auch darauf achten, wo und wie der Baum produziert wurde“, sagt Friedhelm Kreft.  weiterlesen

Dachdecker bekommen mehr Weihnachtsgeld und Renten-Plus

240 Beschäftigte aus Hamm profitieren

Für die Arbeit auf dem Dach gibt es zum Jahresende mehr Geld: Mit der nächsten Lohnabrechnung bekommen Handwerker ein höheres Weihnachtsgeld.
© Foto: IG BAU
Hamm, 05.12.2017
Weihnachtsgeschenke, Silvester-Party, Rechnungen zum Jahresende – der Dezember kann ziemlich teuer werden. Da ist es gut, wenn auch mehr in der Lohntüte ist – wie bei den 240 Dachdeckern in Hamm. Für sie gibt es einen kräftigen Zuschlag beim Weihnachtsgeld. Ein Geselle, der in Vollzeit arbeitet, bekommt je nach Stundenlohn und Arbeitszeit etwa 470 Euro oben drauf. Mit dem November-Lohn muss das 13. Einkommen auf dem Konto sein. Für Azubis kommen 320 Euro dazu. Darauf weist die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hin.
„Die Arbeit auf den Dächern ist körperlich extrem anstrengend. Dafür ist das Plus beim Weihnachtsgeld eine wichtige Anerkennung“, sagt Gewerkschafter Friedhelm Kreft. Außerdem wird die betriebliche Rente der Handwerker aufgebessert. So kommen zusätzlich knapp 700 Euro pro Jahr auf das Altersvorsorgekonto bei den Sozialkassen des Dachdeckerhandwerks (Soka-Dach).
Anspruch auf das Renten-Plus und das höhere Weihnachtsgeld hat nach Angaben der IG BAU jeder gewerbliche Beschäftigte der Branche. Alle 24 Dachdecker-Betriebe in Hamm müssen sich daran halten. Weitere Informationen gibt es bei der Soka-Dach:
https://www.soka-dach.de/leistungen/13-monatsgehalt/ 

"Turbo-Bauen": Gewerkschaft warnt vor steigendem Unfallrisiko

Hamm baute 385 Wohnungen im letzten Jahr - plus 35 Prozent

Hämmern, bohren, fräsen – Bauberufe bergen viele Gefahren. Besonders dann, wenn unter Stress gearbeitet wird. Unternehmen dürften den Arbeitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen, fordert die Bau-Gewerkschaft.
© Foto: IG BAU
Hamm, 23.11.2017
Bauarbeiter aus Hamm haben alle Hände voll zu tun: Die Branche brummt. Allein im vergangenen Jahr wurden in der Stadt 385 neue Wohnungen gebaut – 35 Prozent mehr als noch drei Jahre zuvor, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU beruft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nach Beobachtung der Gewerkschaft steigt mit der Zahl der Aufträge aber häufig auch die Unfallgefahr. „Gerade jetzt zum Winteranfang müssen viele Projekte fertig werden. Dieses ,Turbo-Bauen‘ führt zu enormem Stress für die Beschäftigten“, berichtet ewerkschafter Friedhelm Kreft. Allzu oft drohe der Arbeitsschutz dem Termindruck zum Opfer zu fallen.  weiterlesen

Neuer Mindestlohn im Grünen Bereich

5,8 % mehr Geld für Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft

Arbeitsplatz Stall: Wer in der Landwirtschaft arbeitet, dem steht ab sofort ein höherer Mindestlohn von 9,10 Euro pro Stunde zu. Das teilt die Agrar-Gewerkschaft IG BAU mit.
© Foto: IG BAU
Hamm, 07.11.2017
Vom Forstwirt bis zum Gärtner: Für die rund 160 Beschäftigten der grünen Branchen in Hamm gilt ab sofort ein neuer Lohn-Sockel. Zum November steigt der spezielle Mindestlohn in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auf 9,10 Euro pro Stunde – 5,8 Prozent mehr als bisher. Damit stehen am Monatsende knapp 87 Euro zusätzlich auf dem Lohnzettel. Besonders Saisonarbeiter profitieren von dem Lohn-Plus, wie die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mitteilt.
Für die Agrar- und Umweltgewerkschaft ist die Lohnerhöhung überfällig. „Gerade wer als Aushilfe auf dem Bauernhof, in der Gärtnerei oder im Forstbetrieb arbeitet, hat jetzt deutlich mehr in der Tasche“, sagt der Bezirksvorsitzende Friedhelm Kreft. 

Dieselruß aus Baumaschinen: Gesundheitsgefahr in Hamm

IG BAU fordert verpflichtenden Partikelfilter für Bagger & Co.

Bauarbeiter stehen täglich im Diesel-Dunst. Anders als bei Autos ist ein Rußpartikelfilter jedoch nicht vorgeschrieben. Die IG BAU fordert eine Filter-Pflicht für Baumaschinen.
© Foto: IG BAU
24.10.2017
Baustellen in Hamm sollen rußfrei werden: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat vor der Gesundheitsgefährdung durch Diesel-Baumaschinen gewarnt. „Egal ob Bagger, Walze oder Radlader – die Dieselrösser vom Bau sind ein riesiges Umwelt- und Gesundheitsproblem“, sagt Friedhelm Kreft. Nach Einschätzung des IG BAUBezirksvorsitzenden haben Bauarbeiter ein besonders hohes Risiko für Lungen- oder Kreislauferkrankungen.
Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd fordert deshalb eine Rußpartikelfilter-Pflicht für die Baubranche. „Bei Diesel-Autos ist ein Filter schon seit zehn Jahren vorgeschrieben. Derzeit wird zudem über die Verschärfung der Abgasnormen diskutiert. Es kann nicht sein, dass man auf der anderen Seite bei den besonders großen Luftverpestern wie Radladern beide Augen zudrückt“, kritisiert Kreft. Ein verpflichtender Rußpartikelfilter sei ein wichtiger Beitrag zum Arbeitsschutz für die rund 1.470 Bauarbeiter in Hamm. „Sie stehen täglich im Diesel-Dunst und atmen Emissionen ein, die nicht nur krebserregend sind, sondern auch bis zum Herzinfarkt führen können“, unterstreicht der Gewerkschafter. Auch Anwohner von Baustellen würden durch den flächendeckenden Einsatz von Filtern wirksam geschützt. In manchen Städten machten ungefilterte Dieselabgase von Baumaschinen bis zu einem Viertel aller Stickoxid-Emissionen aus, so die IG BAU.
Zwar gebe es bereits eine finanzielle Unterstützung für Unternehmer, die nachträglich einen Partikelfilter einbauen lassen. Bis zu 2.000 Euro können sie dafür von der Berufsgenossenschaft Bau bekommen. „Doch um wirklich eine bessere Atemluft zu erreichen, reicht das nicht aus. Der Staat muss – wie heute schon in der Schweiz – den Partikelfilter vorschreiben und per Nachrüstprämie oder direkten Zuschüssen für die Neuanschaffung flankieren“, fordert Kreft. 

Arbeitgeber in Hamm müssen häufiger mit Besuch vom Zoll rechnen

Halbjahresbilanz: Bielefelder Zoll kontrollierte 56 Prozent mehr Betriebe

Die Zahl der Zoll-Kontrollen hat im ersten Halbjahr zugenommen. Das berichtet die IG BAU.
© Foto: IG BAU
05.10.2017
Risiko für Dumpinglohn-Firmen steigt: In Hamm ist die Gefahr für Unternehmen, bei unsauberen Praktiken vom Zoll erwischt zu werden, erstmals seit Jahren gestiegen. Das zuständige Hauptzollamt Bielefeld kontrollierte im ersten Halbjahr insgesamt 984 Betriebe – 56 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im Baugewerbe prüften die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) 271 Arbeitgeber. Im Fokus dabei insbesondere: illegale Beschäftigung, Lohn-Prellerei und Betrug bei der Sozialversicherung. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitgeteilt.  weiterlesen

Abwrackprämie für Asbest - Altbauten in Hamm sanieren

10.000 Gebäude in der Stadt stammen aus 60er und 70er-Jahren

Als Welldach ist Asbest sofort erkennbar. Oft versteckt es sich aber in Fugen oder unter Böden. Die IG BAU will das gefährliche Material rasch aus dem Verkehr ziehen – per staatlicher Prämie.<br />
© Foto: IG BAU
22.09.2017
Es steckt in Böden, Dächern, Wänden und ist in Hamm auch nach Jahrzehnten noch eine Gefahr: Asbest. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) will das Material möglichst rasch aus dem Verkehr ziehen und fordert hierfür mehr staatliche Förderung. „Wir brauchen eine Sanierungs- und Abwrackprämie für Asbest“, so Bezirkschef Friedhelm Kreft. Zwar sei der Bau mit Asbestfaser seit 1993 verboten. Risiken berge allerdings der heimische Altbaubestand. „Hausbesitzer schrecken bislang oft vor den hohen Kosten der Entsorgung zurück. Damit bleibt das Problem auch 30 Jahre nach dem Asbest-Boom aktuell“, sagt Kreft.  weiterlesen

IG BAU will Meisterbrief im Kreis Hamm schützen

Handwerkskammer: 39 Prozent mehr Fliesenleger-Betriebe in zehn Jahren

Immer mehr Fliesenleger ohne Meisterbrief arbeiten als Ein-Mann-Betriebe – zulasten von Qualität und<br />Ausbildung. Die IG BAU fordert eine Rückkehr zur Meisterpflicht in dem Handwerk.
© Foto: IG BAU
05.09.2017
Qualität im Handwerk sichern: Ein „klares Bekenntnis zum Meisterbrief“ fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) von den Bundestagskandidaten in Hamm. Hintergrund sind Pläne der EU-Kommission: Sie will die Zugangsvoraussetzungen in Handwerksberufen europaweit angleichen. Darunter würden Qualität und Ausbildung leiden, befürchtet IG BAU-Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft. Meisterbetriebe in der Stadt wären besonders betroffen.
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In 24 Sprachen gegen Ausbeutung von Bauarbeitern aus dem Ausland

Baustellen Hamm: Info-Kampagne für EU-Ausländer

Hamm, 24.08.2017
Offensive gegen Ausbeutung auf dem Bau: Beschäftigte aus dem Ausland, die auf Baustellen in Hamm arbeiten, können sich über ihre Rechte informieren – unter www.constructionworkers.eu. Auf der Homepage finden Bauarbeiter in 24 Sprachen alle Infos rund um Lohn, Arbeitszeit, Krankheit und Urlaub. Darauf weist die IG BAU Westfalen-Mitte-Süd hin.  weiterlesen

Dortmunder Zoll ermittelt in der Reinigungsbranche

IG BAU kritisiert fehlende Kontrollen

Fassadenreiniger bei der Arbeit. Nicht immer jedoch geht es in der Branche sauber zu, bemängelt die IG BAU. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft fordert mehr Kontrollgen vom Zoll.
© Foto: IG BAU
Hagen, 04.08.2017
Unsaubere Praktiken im Fokus: Der Zoll soll die Reinigungsbranche in Hagen stärker in den Blick nehmen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Nach Angaben der Gebäudereiniger-Gewerkschaft überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) beim Hauptzollamt Dortmund im vergangenen Jahr 33 Reinigungsfirmen.  weiterlesen
Hagen, 02.08.2017
Immer mehr unsichere Jobs: Rund 33.400 Menschen in Hagen arbeiten in Teilzeit, Leiharbeit oder haben einen Minijob als alleiniges Einkommen. Damit ist der Anteil der so genannten atypischen Beschäftigung an allen Arbeitsverhältnissen im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von 41 Prozent gestiegen. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die die Entwicklung am Hagener Arbeitsmarkt seit dem Jahr 2003 untersucht hat. Damals lag die Quote atypischer Jobs noch bei 33 Prozent.  weiterlesen

Bielefelder Zoll kontrollierte 28 Prozent weniger Baustellen

IG BAU kritisiert „Gelegenheits-Visiten“ in Hamm

Hamm, 01.07.2017
Weniger Zoll-Kontrollen: Bauunternehmer aus Hamm müssen immer seltener damit
rechnen, Besuch vom Zoll zu bekommen. Im gesamten Bereich des Hauptzollamts
Bielefeld prüften die Beamten im vergangenen Jahr lediglich 455 Baubetriebe. Das sind 28 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor. Dies hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt.  weiterlesen

So können sich Bauarbeiter in Hamm vor Hitze schützen

„Tag des Sonnenschutzes“ am 21. Juni

Hamm, 25.06.2017
An diesem Mittwoch ist nicht nur Sommeranfang, sondern auch der bundesweite „Tag des Sonnenschutzes“. Aus diesem Anlass appelliert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) an die rund 1.470 Bauarbeiter in Hamm, das UV-Risiko nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor gehört in der heißen Jahreszeit in jede Arbeitshose eines Maurers oder Dachdeckers. Aber auch Landschaftsgärtnerinnen und Fassadenreiniger sollten auf den richtigen Schutz achten“, sagt Friedhelm Kreft.  weiterlesen

Studie: 30 Prozent mehrPendler in Hamm seit 2000

IG BAU fordert mehr bezahlbaren Wohnraum in Großstädten

Kaffeepause am Steuer – klingt gut. Viele Berufspendler machen sie allerdings nicht freiwillig. Für sie bedeutet der Weg zur Arbeit immer wieder Staufrust.
Hamm, 09.05.2017
Immer mehr Pendler in Hamm: Zuletzt verließen 42 Prozent aller Berufstätigen auf
dem Weg zur Arbeit die Grenzen der Stadt – 30 Prozent mehr als noch im Jahr 2000.
Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd beruft
sich hierbei auf eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und
Raumforschung (BBSR). Danach zählt Hamm rund 24.600 sogenannte Auspendler.  weiterlesen
Sachkundige Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten im Job: Die Rechtsberatung der IG BAU Westfalen Mitte-Süd hilft bei Ärger mit Chef oder Behörden.
Hamm, 07.05.2017
Juristischer Beistand bei Problemen im Job: Im letzten Jahr waren die Rechtsberater der IG BAU Westfalen Mitte-Süd in insgesamt 2.331 Fällen aktiv. Die Rechtsschutz-Experten der Gewerkschaft standen Beschäftigten auch aus Hamm zur Seite, wenn es Ärger mit dem Chef oder der Bürokratie gab.  weiterlesen

1.470 Bauarbeiter ausHamm bekommen mehr Geld

Zum Mai: Lohn-Plus von 2,2 Prozent in der Baubranche

Wer auf dem Bau arbeitet, bekommt ab diesem Monat mehr Geld. Die IG BAU rät Maurern &amp; Co, ihren Lohnzettel zu prüfen.
Hamm, 04.05.2017
Mehr Schotter für die Beschäftigten auf dem Bau: Die rund 1.470 Bauarbeiter in Hamm bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Zum Mai steigen die Löhne um 2,2 Prozent auf jetzt 19,51 Euro in der Stunde. Ein gelernter Maurer oder Betonbauer geht so am Monatsende mit knapp 73 Euro mehr nach Hause. Das hat die IG BAU Westfalen Mitte Süd mitgeteilt.  weiterlesen

Drei Millionen Euro vonder KfW für Energiespar-Sanierungen

Wohnhaus-Sanierungen: KfW förderte 657 Mal

Der wichtige Griff zur Dämmung: Gerade ältere Häuser können ein „Energiespar-Update“ vertragen, meint die IG BAU. Haus- und Wohnungseigentümer hätten dabei die Chance auf Fördergelder durch die KfW-Bank.
Hamm, 21.04.2017
Die eigenen vier Wände nicht in Watte, aber in Wolle packen – in Dämmwolle: Exakt
657 Mal hat die staatliche Förderbank KfW im vergangenen Jahr die EnergiesparSanierung von Wohnungen in Hamm unterstützt. Dabei flossen rund drei Millionen Euro als KfW-Fördergeld in die CO2-Gebäudesanierung von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern. Das teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit.  weiterlesen

Raus aus der Minijob-Falle

16.500 geringfügig Beschäftigte in Hamm

Reset-Taste beim Minijob: Einen Neustart für 450-Euro-Stellen fordert die Gewerkschaft IG BAU. Ab dem ersten Euro sollen Sozialabgaben – etwa für die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung – fällig werden. Den Großteil davon soll der Chef tragen. 16.500 geringfügig Beschäftigte
Hamm, 10.04.2017
Damit der 450-Euro-Job nicht zur Falle wird: Die rund 16.500 Minijobber in Hamm sollen bessergestellt werden. Das fordert die Industriegewerkschaft Bauen-AgrarUmwelt.  weiterlesen

Mehr Platz für Senioren

Altersgerechter Umbau gegen „graue Wohnungsnot“

Kreis Olpe, 22.03.2017
Bessere Chancen, in den eigenen vier Wänden alt zu werden: Es werden deutlich mehr Senioren-Wohnungen im Kreis Olpe gebraucht, stellt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt fest. Andernfalls drohe eine „graue Wohnungsnot“.
Denn: „Der Kreis wird älter. Im Jahr 2035 werden hier bereits rund 38 000 Menschen leben, die zur ‚Generation 65plus‘ gehören“, sagt Friedhelm Kreft. Der neue Bezirkschef der IG Bau Westfalen Mitte-Süd beruft sich dabei auf eine Regional-Untersuchung zur „Wohnsituation im Alter“ vom Pestel-Institut in Hannover.  weiterlesen
Bad Sassendorf, 15.03.2017
Neuer Chef bei der IG BAU in der Region: Friedhelm Kreft ist zum Vorsitzenden des Bezirksverbands Westfalen Mitte-Süd gewählt worden. Der 43-Jährige kümmert sich damit auch um die Belange der Beschäftigten im Ennepe-Ruhr-Kreis. Kreft übernimmt den Posten von Ewald Thiel, der nach zwölf Jahren an der Spitze des Bezirksverbands in den Ruhestand geht.  weiterlesen

Nein zur BAB-Privatisierung:Keine „Heuschrecken-Autobahn“

IG BAU appelliert an Abgeordnete aus Hamm:

Teuer könnte es für Autofahrer werden, sollte es zu einer Privatisierung der Autobahnen kommen. Privatbetreiber dürften keinen Zugriff auf die bundesweit knapp 13.000 AutobahnKilometer haben, fordert die IG BAU.
Hamm, 07.02.2017
Profit mit der Autobahn? Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat vor einer schleichenden Privatisierung der heimischen Autobahnen gewarnt. Bundes- und Landtagsabgeordnete aus Hamm sollten sich jetzt in Berlin gegen entsprechende Pläne starkmachen, fordert die Gewerkschaft. „Die Autobahn gehört zur öffentlichen Infrastruktur und darf auf keinen Fall den Gewinninteressen einzelner untergeordnet werden“, sagt IG BAU Bezirksvorsitzender Ewald Thiel. Allein in Nordrhein-Westfalen stehe langfristig die Zukunft von 2.200 Autobahn-Kilometern auf dem Spiel. „Kein einziger davon darf privatisiert werden. PrivatAutobahnen wären eine Milchmädchenrechnung zulasten der Autofahrer und Steuerzahler“, so Thiel.  weiterlesen

342 Betriebe im Ennepe-Ruhr-Kreis können Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen SaisonKurzarbeitergeld beantragen.
Ennepe-Ruhr-Keis, 02.12.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 342 Baubetriebe im Ennepe-Ruhr-Kreis können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiter-beschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Ar-beitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen
Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen SaisonKurzarbeitergeld beantragen.
Kreis Olpe, 02.12.2016
Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte SaisonKurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

278 Betriebe im Kreis Siegen-Wittgenstein können ab jetzt Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen SaisonKurzarbeitergeld beantragen.
Kreis Siegen-Wittgenstein, 02.12.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 278 Baubetriebe im Kreis Siegen-Wittgenstein können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Ar-beitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

341 Betriebe im Kreis Soest können Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen SaisonKurzarbeitergeld beantragen.
Kreis Spest, 02.12.2016
Die 341 Baubetriebe im Kreis Soest können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

354 Betriebe im Kreis Unna können Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwi-schen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen Saison-Kurzarbeitergeld beantragen
Kreis Unna, 02.12.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 354 Baubetriebe im Kreis Unna kön-nen ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

317 Betriebe im Kreis Warendorf können Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen Saison_Kurzarbeitergeld<br />beantragen.
Kreis Warendorf, 02.12.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 317 Baubetriebe im Kreis Warendorf können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

380 Betriebe im Märkischen Kreis können Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen<br />Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen SaisonKurzarbeitergeld<br />beantragen.
Märkischer Kreis, 02.12.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 380 Baubetriebe im Märkischen Kreis können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

130 Betriebe in Hagen können Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen SaisonKurzarbeitergeld<br />beantragen.
Hagen, 02.12.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 130 Baubetriebe in Hagen können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Sai-sonKurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Aus-fallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

166 Betriebe in Hamm können Schlechtwettergeld nutzen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen SaisonKurzarbeitergeld beantragen.
Hamm, 02.12.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 166 Baubetriebe in Hamm können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung vonMaurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

Staub-Schutz wird für 100 Baubetriebe zur Pflicht

Neue Vereinbarung „Staubminimierung beim Bauen“ in Kraft

Staubiges Geschäft: Wie hier bei der Fassadensanierung sind Bauarbeiter täglich teils gefährlichen Stäuben ausgesetzt. Mit neuen Standards wollen Gewerkschaft und Bauwirtschaft jetzt gegen den Staub vorgehen.
Hamm:, 14.11.2016
Bohren, schneiden, Putz abschlagen – staubige Arbeiten gibt es auf jeder Baustelle. Und die machen oft krank. Doch damit soll nun Schluss sein: Ab sofort müssen die rund 100 Baubetriebe in Hamm ihre Mitarbeiter besser vor Staub schützen – und zum Beispiel Luftreiniger anschaffen, um neue Staub-Grenzwerte einzuhalten. So steht es in der Vereinbarung „Staubminimierung beim Bauen“.  weiterlesen

Studie im Hochsauerlandkreis:42.200 Frauen in „atypischer Beschäftigung“

IG BAU Westfalen Mitte-Süd warnt vor steigender Altersarmut für Frauen

Trübe Aussichten im Rentenalter. Da viele Frauen über Jahre hinweg nur in Teilzeit- oder Mini-Job gearbeitet haben, sind sie besonders von Altersarmut bedroht, warnt die IG BAU.
Hamm, 09.11.2016
Unsichere Jobs sind meist Frauensache: Im Ennepe-Ruhr-Kreis arbeiteten Ende letzten Jahres rund 38.300 Frauen in Teilzeit, Mini-Job oder Leiharbeit. Damit machten sie 71 Prozent der „atypischen Beschäftigung“ aus, wie eine gleichnamige Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung zeigt  weiterlesen

Azubis in Hammwählen „Nachwuchs-Betriebsräte“

IG BAU: Junge Beschäftigte können bis 30. November Stimme abgeben

Mehr Mitsprache für Azubis &amp; Co: Noch bis Ende November können Auszubildende und junge Beschäftigte ihre Jugendvertreter bestimmen. Die IG BAU fordert die heimischen Unternehmen auf, die Wahlen zu unterstützen.
Hamm, 21.10.2016
Wenn sich der Nachwuchs einmischt: In Hamm wählen Azubis und junge Beschäftigte ihre „U 25-Sprecher“. Noch bis zum 30. November können sie über ihre Jugend- und
Auszubildendenvertretungen (JAV) im Betrieb entscheiden. Darauf hat die IG BAU
Westfalen Mitte-Süd hingewiesen. „Mit ihrer Stimme verschaffen sich Berufsstarter das nötige Gehör beim Chef. Die JAV ist die Interessenvertretung der jungen Beschäftigten in den Unternehmen“, erklärt IG BAU-Bezirkschef Ewald Thiel.  weiterlesen

Unfallrisiko in heimischer Landwirtschaft weiter senken

In NRW 16 Prozent weniger Arbeitsunfälle im 10-Jahres-Vergleich

Hamm, 28.09.2016
Mehr Prävention, weniger Unfälle: Die Zahl der Arbeitsunfälle in der Land- und Forstwirtschaft ist deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Jahr verunfallten in Nordrhein-Westfalen 10.324 Beschäftigte der grünen Branchen bei der Arbeit – 16 Prozent weniger als noch zehn Jahre zuvor. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU Westfalen-Mitte-Süd beruft sich hierbei auf die aktuelle Unfallstatistik der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Die Gewerkschaft spricht von einer Trendwende. Die jahrelange Arbeit für mehr Prävention und Arbeitsschutz zahle sich nun aus, so Bezirkschef Ewald Thiel.  weiterlesen

Auf dem Bau in NRW geht nochwas: 1.000 offene Azubi-Stellen

Bau-Nachwuchs gehört zu den „Top-Verdienern“ unter den Azubis

Heute klicken – und morgen vielleicht schon Bau-Azubi: Bei Online-Jobbörsen gibt es noch Ausbildungsplätze auf dem Bau: www.jobboerse.arbeitsagentur.de oder www.bau-stellen.de.
Hamm, 24.08.2016
Auf dem Bau geht noch was: Die Baubranche bietet noch offene Ausbildungsplätze, die bei der Arbeitsagentur gemeldet sind. In ganz Nordrhein-Westfalen sind fast 1.000 unbesetzte Lehrstellen in der Bauwirtschaft registriert. Darauf hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen. Das Ausbildungsjahr habe gerade erst begonnen. Wer sich rasch für den Bau entscheide, habe somit die Chance, kurzfristig mit einer Ausbildung zu starten.  weiterlesen

„Kontroll-Dilemma“ beim Zoll:IG BAU fordert zusätzliches Personal

Hauptzollamt Bielefeld kontrollierte 26 Prozent weniger Baustellen

Mehr Zoll-Beamte auf dem Bau: Das fordert angesichts sinkender Kontrollzahlen die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Dies komme seriösen Baufirmen und ihren Beschäftigten zugute, so die Gewerkschaft.
Hamm, 04.08.2016
Zoll-Kontrollen intensivieren: Unseriöse Praktiken auf Baustellen in Hamm sollen noch intensiver als bislang verfolgt werden. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Illegale Beschäftigung müsse für unseriöse Arbeitgeber und DumpingChefs zu einem unkalkulierbaren Risiko werden. „Im vergangenen Jahr ist auf den heimischen Baustellen viel zu wenig kontrolliert worden“, sagt Ewald Thiel von derIG BAU Westfalen Mitte-Süd.  weiterlesen

Mehr Lohn für Maler und Lackierer

IG BAU Westfalen Mitte-Süd: 320 Beschäftigte in Hamm profitieren

Einen Haken können die Beschäftigten im Maler-Handwerk unter ihre nächste Lohnabrechnung machen. Darauf müssen nämlich gut 57 Euro mehr stehen – vorausgesetzt, der Betrieb ist Mitglied der Malerinnung, so die IG BAU.
Hamm, 04.07.2016
Lohn-Plus im heimischen Handwerk: Maler und Lackierer in Hamm bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Der Tariflohn in der Branche steigt um 2,1 Prozent auf jetzt 15,92 Euro pro Stunde.  weiterlesen

Mehr Kies für den Bau in Hamm:Lohn-Plus für 1.430 Bauarbeiter

IG BAU: Erfolg bei Tarifrunde | Mehr Geld rückwirkend ab Mai

Eine ordentliche Handvoll Kies oben drauf: Bauarbeiter verdienen ab sofort mehr Geld. Die IG BAU setzte für sie ein Lohn-Plus von insgesamt 4,6 Prozent durch.
Hamm, 24.05.2016
Mehr Kies für den Bau: Die rund 1.430 Bauarbeiter in Hamm bekommen mehr Geld.
Rückwirkend zum 1. Mai steigen die Löhne um 2,4 Prozent. Ein gelernter Maurer oder
Straßenbauer hat am Monatsende damit gut 77 Euro mehr in der Tasche. Das teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit.  weiterlesen

Jugendliche aus Hamm können mitFlüchtlingen feiern – auf IG BAU-Festival

Sunrise Festival vom 26. bis 29. Mai | IG BAU startet Last Call

Wenn der Bau rockt: Ende Mai steigt das Sunrise Festival – die zentrale Party der Jungen IG BAU. Das Motto: „Refugees welcome“.
Hamm, 19.05.2016
Rhythm, Rock und „Refugees welcome“: Unter diesem Motto steigt vom 26. bis 29. Mai das Sunrise Festival – Deutschlands größte BAU-Party rund um Bauen, Agrar und Umwelt. Für Azubis, Jung-Gesellen und Studierende aus Hamm gibt es noch einige letzte Plätze. Anmeldeschluss ist der kommende Mittwoch [f. d. Red.: 24. Mai], wie die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mitteilt.  weiterlesen

Höherer Mindestlohn fürMaler und Lackierer in Hamm

Ab Mai: Gesellen bekommen mindestens 13,10 Euro pro Stunde

Gutes Geld für gutes Handwerk: Ab sofort bekommen Maler-Gesellen mehr Geld. Das teilt die IG BAU mit.
Hamm, 10.05.2016
Maler in Hamm streichen mehr Geld ein: Der Gesellen-Mindestlohn in Maler-Betrieben und Lackierereien steigt in diesem Monat auf 13,10 Euro pro Stunde. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin. Maler und Lackierer haben damit ab sofort 52 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Für Ungelernte erhöht sich die Lohn-Untergrenze auf 10,10 Euro in der Stunde, so die IG BAU Westfalen Mitte-Süd.  weiterlesen

Jeder in Hamm kann 60 Minutenin eine starke Sache investieren

IG BAU ruft zur Mai-Kundgebung auf: „Zeit für mehr Solidarität“

Starke Sache: Eine Stunde Solidarität trainieren – am 1. Mai. Das empfiehlt die IG BAU.
Hamm, 25.04.2016
60 Minuten, um stärker zu werden: „Eine Stunde am 1. Mai für eine starke Sache“ – die Rede ist nicht von einer Sonder-Trainingseinheit im Fitness-Studio am Sonntag, sondern von der Mai-Kundgebung. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an alle Beschäftigten, an Azubis und Senioren in Hamm, sich eine Stunde Zeit zu nehmen und zur Mai-Feier zu gehen. „Zeit für mehr Solidarität“, so das Motto des Mai-Aufrufs vom DGB. „Dahinter steckt das Ziel, stärker zu werden – durch mehr Solidarität
zwischen den Generationen, den Einheimischen und Flüchtlingen, den Starken und Schwachen“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen
Gefährliche Arbeiten – wie hier mit Asbest-Schutt – können zur Gefahr für Leben und Gesundheit werden. Die IG BAU macht sich für besseren Arbeitsschutz stark – und ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen auf.
Hamm, 21.04.2016
Ein Zeichen setzen für mehr Arbeitsschutz: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft Beschäftigte in Hamm auf, am kommenden Donnerstag [f. d. Red.: 28. April] eine Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen einzulegen. Um 12 Uhr soll auf Baustellen, in Betrieben und Büros der Menschen gedacht werden, die im Arbeitsleben tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Westfalen MitteSüd. Anlass ist der internationale Gedenktag Workers‘ Memorial Day.  weiterlesen

Hamm: 372 sanierte Wohnungen im vergangenen Jahr

IG BAU sieht Nachholbedarf bei energetischen Gebäudesanierungen

Dämmung gesucht: Viele Häuser aus den 50er- bis 70er-Jahren haben noch nie einen Dämmstoff (wie hier Holzfaser) gesehen. Die IG BAU fordert mehr energetische Sanierungen.
Hamm, 18.04.2016
Die Energiewende fängt zuhause an: In Hamm wurden im vergangenen Jahr 372 Wohneinheiten energetisch saniert. Dafür flossen von der KfW-Bank rund vier Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln. Das teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit. Die Bau- und Umweltgewerkschaft: „Jede Energiespar-Sanierung zählt. Es gibt allerdings noch viel Luft nach oben.“  weiterlesen

Bei Zoff mit dem Chef: Rechtsexperten der IG BAU Westfalen-Mitte-Süd 2412 Mal gefragt

„Paragrafen-Lotsen“ für Beschäftigte in Westfalen-Mitte-Süd

31.03.2016
Wenn ein offenes Wort nicht reicht: Bei rechtlichen Problemen rund um den Job war die Rechtsberatung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) für Beschäftigte aus dem Hochsauerlandkreis im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben eine wichtige Adresse. Im Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd waren die „Paragrafen-Lotsen“ der IG BAU in 2412 Fällen aktiv.  weiterlesen

Lohn-Limit für 1.000 Reinigungskräfte:Minimum 9,80 Euro pro Stunde in Hamm

Ab März: Höherer Mindestlohn in der Gebäudereinigung

Damit es keine „Lohn-Ausrutscher nach unten“ in der Gebäudereinigung gibt: Reinigungskräfte sollen darauf achten, dass sie mindestens 9,80 Euro pro Stunde verdienen. Denn das ist der neue Mindestlohn, der ab diesem Monat für die Branche gilt. Die IG BAU ruft alle Beschäftigten<br />dazu auf, die nächste Lohnabrechnung genau zu kontrollieren.
Hamm, 18.03.2016
Reinigungskräfte in Hamm bekommen einen höheren Mindestlohn: Wer in der
Gebäudereinigung arbeitet, muss einen Stundenlohn von mindestens 9,80 Euro
bekommen. Ab diesem Monat gibt es damit für das Putzen von Büros, Supermärkten
oder Wohnungen 25 Cent mehr pro Stunde. Der tarifliche Mindestlohn ist
allgemeinverbindlich – das heißt, alle Betriebe müssen ihn bezahlen. Darauf hat die
Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen  weiterlesen

Gelsenkirchener Reinigungsfirma Stölting zahlt „Kopfgeld“ für Gewerkschaftsaustritt

Einschüchterungen gegen Beschäftigte | IG BAU reicht Klage ein

Hamm, 04.03.2016
Für die IG BAU ist es ein Skandal, was sich in der Gelsenkirchener Gebäudereinigung abspielt: Nach Informationen der IG BAU Westfalen zahlt die Firma Stölting Care jedem Mitarbeiter ein „Kopfgeld“ von 50 Euro, wenn er aus der Gewerkschaft austritt. „Wir sind schockiert über diese Gutsherrenart und gehen jetzt vor Gericht gegen Stölting vor“, sagt Regionaleiter Bodo Matthey. Bereits am kommenden Mittwoch [f. d. Red.: 9. März] wird die einstweilige Verfügung am Arbeitsgericht Gelsenkirchen verhandelt.  weiterlesen
Hochsauerlandkreis., 12.02.2016
Ordentliches Handwerk statt Hilfsarbeit: Flüchtlinge im Hochsauerlandkreis sollen gute Chancen im Handwerk bekommen – und dabei nicht nur als Handlanger eingesetzt werden. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau). Die Gewerkschaft ruft die heimische Politik und Wirtschaft auf, alles zu tun, um Zuwanderer leichter in die Berufsausbildung im Handwerk zu integrieren. Hierfür sei nicht nur der Abbau bürokratischer Hürden notwendig, sondern auch Überzeugungsarbeit unter den Flüchtlingen selbst.  weiterlesen

Dachdecker bekommen mehr Geld

Unterster Lohn oben auf dem Dach: jetzt 12,05 Euro pro Stunde

Kreis Olpe, 03.02.2016
Für rund 200 Dachdecker im Kreis Olpe gilt ab sofort ein neuer Mindestlohn von 12,05 Euro pro Stunde – 20 Cent mehr als bisher. Die Beschäftigten haben damit am Monatsende rund 35 Euro zusätzlich in der Tasche. Der Branchenmindestlohn gilt für alle Betriebe. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit.
  weiterlesen

Gebäudereiniger in Westfalen-Mitte-Süd bekommen mehr Geld

Neuer Tarifvertrag: kräftige Lohnerhöhung in zwei Stufen

Hamm, 06.01.2016
Reinigungskräfte starten mit „sauberem Lohn-Plus“ ins neue Jahr: Die in Westfalen-Mitte-Süd gemeldeten Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer bekommen ab sofort mehr Geld. In der Branche steigen die Tariflöhne zum Januar um 2,6 Prozent. So erhalten etwa Innenreinigerinnen 9,80 Euro pro Stunde – 25 Cent mehr als bisher. In der Glas- und Fassadenreinigung sind es sogar 12,98 Euro in der Stunde.  weiterlesen

Fliesenleger: Ohne Meisterbrief leiden Qualität und Ausbildung im Handwerk

HWK Dortmund: 37 Prozent mehr Fliesenleger-Betriebe seit 2006

Der „goldene Boden des Handwerks“ – bei den Fliesenlegern wackelt er, so die IG BAU. Denn seit dem Wegfall der Meisterpflicht arbeiten immer mehr Solo-Selbstständige in dem Handwerk – viele von ihnen sogar ohne Gesellenbrief.
Hamm, 11.12.2015
Immer mehr Fliesenleger, immer weniger Meister in Hamm: Seit 2006 ist die Zahl der heimischen Fliesenleger-Betriebe stark gestiegen. Gab es im Bereich der Handwerkskammer (HWK) Dortmund vor neun Jahren noch 1.139 Fliesenleger-Firmen, waren es im vergangenen Jahr bereits 1.562.  weiterlesen

1.870 Rentner in Hamm haben einen Minijob – steigende Altersarmut befürchtet

IG BAU: Tariflöhne und betriebliche Vorsorge sichern Auskommen im Alter

Gartenarbeit für eine bessere Rente: Wer im Rentenalter noch einen Minijob hat, der macht das nicht immer ganz freiwillig. Viele Senioren müssen sich etwas hinzuverdienen, um überhaupt über die Runden zu kommen, sagt die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Die Gewerkschaft warnt vor einer Zunahme der Altersarmut.
Hamm, 20.11.2015
Wenn die Rente nicht reicht: Immer mehr Rentner in Hamm sind auf ein Nebeneinkommen angewiesen. Rund 1.870 Menschen über 65 Jahre haben derzeit einen Minijob – das sind 81 Prozent mehr als noch vor zwölf Jahren. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit und beruft sich dabei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. Die Gewerkschaft warnt vor einer Zunahme der Altersarmut.  weiterlesen

990 Gebäudereiniger in Hamm leiden unter dem Kampf „Mensch gegen Minute“

Neue Tarifrunde – letzte Chance: Gebäudereiniger-Konflikt spitzt sich zu

Der Kampf gegen die Uhr: Exakt 8,4 Sekunden für das Abstauben der Schreibtischlampe. Für das Komplett-Putzen eines 18-Quadratmeter-Büros hat eine Gebäudereinigerin gerade einmal 2 Minuten und 19 Sekunden Zeit. „Viel zu wenig“, sagt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft. Die IG BAU spricht vom „Turbo-Putzen“ und kritisiert, dass Reinigungskräfte immer mehr Fläche saubermachen müssen – ohne dafür allerdings auch nur eine Minute mehr Zeit zu bekommen.
Hamm, 22.10.2015
Wenn beim Putzen immer die Stoppuhr mitläuft: Reinigungskräfte in Hamm kämpfen nicht nur gegen Staub, Dreck und volle Papierkörbe. Sie kämpfen immer häufiger vor allem gegen die Uhr. Das hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Westfalen Mitte-Süd kritisiert. Von den Reinigungskräften werde verlangt, immer mehr Fläche zu machen – ohne dafür allerdings mehr Zeit zu bekommen.  weiterlesen

„Turbo-Putzen gibt es doch!“ – Gebäudereiniger in NRW protestieren

Beschäftigte sammeln 1.700 Unterschriften | Landesinnung verweigert Annahme

Wischen gegen die Uhr: Für viele Gebäudereiniger in Nordrhein-Westfalen gehört das „Turbo-Putzen“ zum Alltag. An diesem Donnerstag wollten sie den Arbeitgebern eine Unterschriftensammlung gegen die Zustände übergeben – die aber verweigerten die Annahme.
Hamm, 11.09.2015
Sechs Sekunden, um einen Mülleimer zu leeren oder zwei Minuten, um ein ganzes Büro zu saugen: „Jeder Gebäudereiniger weiß, was ,Turbo-Putzen‘ heißt. Nur die Chefs von der Landesinnung NRW haben davon scheinbar noch nie etwas gehört“, sagt Bodo Matthey. Anders sei nicht zu erklären, dass man die Klagen der Beschäftigten immer wieder leugne, so der Regionalleiter der IG BAU Westfalen.  weiterlesen
Hamm/Hagen/ Siegen, 08.09.2015
BAU-Leselust“: Druckfrisch für die Baustellen in Deutschland – die Sonderausgabe der Zeitung „BAU“. Sie bietet den Baubeschäftigten aktuelle Infos, reichlich Service und handfeste Tipps rund um die Arbeit auf den Baustellen und in den Bau-Betrieben.
Vom „Lohn-Check“ mit den neuen Tarif-Stundenlöhnen („Bau-Lohn-Leiter“) bis zu originellen Fundstücken, die Bauarbeiter entdecken. Vom „Mucki-Mann“ bis zu 11 Promis, die auf Bauarbeiter stehen … – Mehr dazu: in der aktuellen „BAU“.  weiterlesen

Mehr Geld für 40 Maler- und Lackierer-Azubis in Hamm

IG BAU: Gute Ausbildungsbedingungen beugen Fachkräftemangel vor

Satte Farbe, sattes Geld – die Vergütungen für angehende Maler und Lackierer sind deutlich gestiegen. Die IG BAU rät den Auszubildenden, ihre Lohnabrechnung zu überprüfen.
Hamm, 07.09.2015
Azubis im Maler- und Lackierer-Handwerk streichen mehr Geld ein: Die rund 40 Lehrlinge in Hamm haben ab sofort Anspruch auf höhere Vergütungen. Azubis im ersten und zweiten Lehrjahr bekommen je 40 Euro mehr im Monat. Wer im dritten Lehrjahr ist, bekommt 50 Euro dazu – am Monatsende hat er damit 740 Euro in der Tasche. Bereits im kommenden Jahr steigen die Vergütungen noch einmal um den gleichen Betrag, wie die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mitteilt.  weiterlesen

250 Dachdecker in Hamm klettern auf der Lohn-Leiter nach oben

IG BAU: Löhne auf den Dächern steigen um 2,3 Prozent

Lohn-Plus für die höchsten Jobs: Die heimischen Dachdecker bekommen ab August 2,3 Prozent mehr Geld. Ein Geselle hat damit im Monat knapp 70 Euro mehr in der Tasche.
Hamm, 06.08.2015
Der Job in der Höhe zahlt sich aus: Die rund 250 Dachdecker in Hamm bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Ihre Löhne steigen um 2,3 Prozent. Damit hat ein Dachdeckergeselle zum Monatsende 68 Euro mehr in der Tasche, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. „Das Handwerk hat ein Lohn-Plus verdient. Denn Dachdecker machen einen Knochenjob. Dadurch haben sie ein höheres Risiko, früh berufsunfähig zu werden“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

Saisonarbeiter sollen Arbeitszeiten notieren – untere Lohngrenze gilt für alle

Erntehelfer: Info-Kampagne für die Region in sechs Sprachen

„Neue Regeln in der Landwirtschaft“ – auf Bulgarisch. Die IG BAU weist ausländische Saisonarbeiter auf ihre Rechte bei Lohn, Arbeitszeit und Unterbringung hin. In diesem Jahr gilt für sie erstmals ein Mindestentgelt von 7,40 Euro pro Stunde.
Hamm, 31.07.2015
Sommerzeit ist Erntezeit – mit vielen ausländischen Saisonarbeitern in der Landwirtschaft. Für sie gilt in diesem Jahr erstmals eine untere Lohngrenze von 7,40 Euro pro Stunde. Das teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit. Mit einer Info-Kampagne in sechs Sprachen will die Agrar-Gewerkschaft die landwirtschaftlichen Helfer im Sieger- und Sauerland und in Westfalen über die neuen Regeln bei Lohn, Arbeitszeit und Unterbringung aufklären.  weiterlesen

Appell an Kommunen in Westfalen: Keine Aufträge an Dumping-Firmen

IG BAU und Baustoffindustrie fordern Einhaltung der Tariftreue

Hamm, 20.06.2015
Schluss mit dem Lohn-Dumping im öffentlichen Auftrag: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Verband der Baustoff- und Rohstoffindustrie (vero) fordern die Kommunen in Westfalen dazu auf, keine Aufträge mehr an Unternehmen zu vergeben, die ihren Mitarbeitern Niedriglöhne bezahlen. In einem gemeinsamen Aufruf pochen Gewerkschaft und Arbeitgeber auf die Einhaltung der Tariftreue.  weiterlesen

Dickere Maler-Lohntüten

IG BAU: 360 Maler und Lackierer in Hamm

Mehr Euros für die Handarbeit, die das Leben bunt macht: Wer mit Pinsel oder Lackierpistole arbeitet, bekommt ein Lohn-Plus. Darauf hat die Handwerker-Gewerkschaft IG BAU hingewiesen. Maler und Lackierer sollen jetzt ihre Lohnabrechnung prüfen.
15.06.2015
Dickere Lohntüten: Die Maler und Lackierer in Hamm sollen ihre Lohnabrechnung prüfen. Das rät die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Denn mit dem Mai-Lohn, der jetzt ausgezahlt wird, steigt der Mindestlohn für Maler und Lackierer  weiterlesen

Damit die Region Westfalen sauber bleibt – Gebäudereiniger für faire Arbeit

IG BAU-Region Westfalen startet Aktionstag am Samstag

14.06.2015
Für eine sauber geputzte Region Westfalen: Die Gebäudereiniger zeigen Flagge – mit einem Aktionstag am kommenden Samstag [Hinweis f. d. Red.: 13. Juni]. Treffpunkt ist um 11 Uhr die St. Reinoldi-Kirche in der Dortmunder Innenstadt. Dabei werden es die Reinigungskräfte spuken lassen – und als Hexen verkleidet auf Besen unterwegs sein. Ihr Motto: „Wir können alles, nur nicht hexen!“ Damit protestieren sie gegen das „Turbo-Putzen“ – das Reinigen gegen die Stoppuhr.  weiterlesen

„Mai-Highlights“ gesucht:„Foto-Fahndung“ in Hamm

125 Jahre 1. Mai: Digitales Foto-Album zum Tag der Arbeit

Knallig bunt oder schwarz-weiß: Der DGB sucht imposante Bilder vom Tag der Arbeit vergangener Tage. Hauptsache, die Fotos sind imposant. Denn: Der 1. Mai feiert sein 125. Jubiläum.
Hamm, 02.04.2015
Der 1. Mai – schwarz-weiß, etwas vergilbt oder in knalligen Farben: Egal, wie der Tag der Arbeit in Hamm geknipst wurde – Hauptsache, es gibt ein originelles Foto. Denn das sucht der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). Der Anlass: 125 Jahre 1. Mai.  weiterlesen

Auftragsbücher werden beim Handwerk in Hamm dünner

IG BAU warnt vor Kürzung beim Steuerbonus für Handwerkerleistungen

„Wer einen Handwerker in seine eigenen vier Wände holt, soll auch weiterhin zwanzig Prozent der Arbeitskosten von der Steuer absetzen können“, fordert der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd, Ewald Thiel (Foto).
Hamm, 02.04.2015
Handwerk und Hauseigentümer in Hamm nicht ausbremsen: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat sich gegen Kürzungen beim Steuerbonus für Handwerkerleistungen ausgesprochen. „Die Steuerermäßigung muss bleiben.  weiterlesen

2330 Mal Rat für Beschäftigte

Arbeitnehmern zu gutem Recht verholfen

Hamm, 16.03.2015
Von A wie Abmahnung bis Z wie Zeugnis: Für Beschäftigte aus Westfalen-Mitte-Südwar die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) im vergangenen Jahr eine wichtige Anlaufstelle bei den rechtlichen Fragen rund um den Job. Das sorgte für randvolle Terminkalender bei den Rechtsberatern des IG BAU-Bezirksverbands Westfalen Mitte-Süd. In rund 2330 Fällen aus der gesamten Region bot die Gewerkschaft Orientierung im Paragrafen-Dschungel und Hilfe bei Streitigkeiten mit dem Chef.  weiterlesen

„Asphalt-Therapie“ für die Straßen in Hamm

IG BAU und ACE schicken „Hallo-Schlagloch-Wach“ an die Verwaltung

Euro-tiefe Asphalt-Krater in den Straßen: Schlaglöcher sollen im Frühjahr verschwinden, fordert die IG BAU. Jeder Euro, der für intakte Fahrbahndecken investiert werde, sei gut angelegt. „Denn Schlaglöcher sind für die Federung von Autos eine Herausforderung – und für Radfahrer sogar eine kleine Katastrophe“, so die IG BAU.<br /><br />
Hamm, 27.02.2015
Schluss mit Schlagloch-Pisten: Kaputte Straßen in Hamm sollen flott saniert werden. Das fordert die IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Spätestens im Frühjahr müsse in Hamm eine „Asphalt-Therapie“ starten. „Sobald klar ist, dass es keinen Frost mehr gibt, müssen die Straßen geflickt werden. Jedes Schlagloch, das dann nicht gestopft wird, meldet sich in der nächsten Saison zurück – und zwar noch größer und tiefer. Dann wird es umso teurer“, sagt IG BAU-Bezirkschef Ewald Thiel. Hamm dürfe sich keine „Schlagloch-Epidemie“ leisten. Das Geld, mit dem Straßenschäden – vom Riss in der Fahrbahndecke bis zum tiefen Loch – behoben würden, sei gut investiert.  weiterlesen

80 Cent mehr für die rund 790 Gebäudereiniger gefordert

Kein „Turbo-Putzen“: IG BAU will Leistungsdruck reduzieren

Wienern, wischen, wringen: Viele Gebäudereinigerinnen putzen immer mehr Fläche – ohne mehr Geld. Jetzt soll das „Turbo-Putzen“ am Tariftisch geregelt werden. Ebenso wie ein „sauberes Lohn-Plus“: Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU fordert 80 Cent mehr pro Stunde.
Hamm, 22.02.2015
Saugen, fegen, wischen: Die rund 790 Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Hamm sollen mehr verdienen. Das fordert die IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft will ein „sauberes Lohn-Plus“ von 6,4 Prozent durchsetzen – für die Innenreinigung sogar 80 Cent mehr pro Stunde.  weiterlesen

Höheres „Lohn-Fundament“ für 3.110 Bauarbeiter in Hamm

Ab Januar: Mindestlohn auf dem Bau klettert nach oben

Wer auf einer Baustelle arbeitet, verdient deutlich mehr als den Mindestlohn von 8,50 Euro. Denn der Bau hat seine eigene Lohnuntergrenze. Für Facharbeiter liegt diese ab Januar bei 14,20 Euro pro Stunde, so die IG BAU.
Hamm, 12.01.2015
Höheres „Lohn-Fundament“ auf dem Bau: Für die mehr als 3.110 Bauarbeiter in Hamm steigt in diesem Monat der Mindestlohn. Darauf hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen. „Kein Facharbeiter – vom Maurer bis zum Straßenbauer – darf ab Januar weniger als 14,20 Euro pro Stunde auf einer Baustelle in Hamm verdienen.  weiterlesen

Gegen Arbeitsplatz mit „Verfallsdatum“: Info-Aktion zum Job auf Zeit in Hamm

IG BAU berät Menschen, die befristet beschäftigt sind

Leider steht er mit seinen Sorgen nicht alleine da: der Nikolaus. „Bald wieder ohne Job“ – mit dem Schoko-Weihnachtsmann hat die IG BAU ein „handfestes Problem“ nett verpackt: die befristete Beschäftigung. „Dabei gehört der ‚Job auf Zeit‘ ganz und gar nicht zu den Schokoladenseiten der Arbeitswelt. Im Gegenteil …“, so die Gewerkschaft. Per Info-Hotline gibt die IG BAU jetzt „Arbeitnehmer-Tipps gegen Arbeitgeber-Tricks“ rund um die befristete Beschäftigung.
Hamm, 17.12.2014
Wenn der Arbeitsplatz ein „Verfallsdatum“ hat: Es geht um die Menschen, die in Hamm einen „Job auf Zeit“ haben – einen befristeten Arbeitsvertrag. Sie bekommen jetzt Know-how und Hilfe von der IG Bauen-Agrar-Umwelt.  weiterlesen

Resturlaub: Countdown auf dem Bau in Hamm läuft …

IG BAU rät: Alten Urlaub nicht verschenken

Countdown für den Resturlaub: Bauarbeiter, die sich ihren alten Urlaub auszahlen lassen wollen, haben dafür nur noch bis zum Ende des Jahres Zeit, so die IG BAU.
Hamm, 12.12.2014
Auf dem Bau in Hamm läuft der Countdown für den Resturlaub: Baubeschäftigte, die noch alten Urlaub haben, müssen sich beeilen.  weiterlesen

Autofahrer in Hamm sollen „Wetter-Weitblick“ einschalten

Immer wieder Traktor-Unfälle in der dunklen Jahreszeit | Agrar-Gewerkschaft:

Regen, Nebel, Dunkelheit – die Agrar-Gewerkschaft IG BAU appelliert an Autofahrer: runter vom Gas, umsichtig fahren. Denn auch Traktoren und LKW sind in der dunklen Jahreszeit auf den Straßen unterwegs – mit geringem Tempo.
Hamm, 04.12.2014
Rutschige Straßen und schlechte Sicht: Auch in der dunklen Jahreszeit sind Traktoren und LKW auf den Straßen in Hamm unterwegs. Autofahrer sollen daher den Fuß vom Gas nehmen und vorsichtig fahren. Diesen Appell startete jetzt die IG Bauen-Agrar-Umwelt Westfalen Mitte-Süd (IG BAU). Denn immer wieder, so die Agrar-Gewerkschaft, komme es im Herbst und Winter zu schweren Unfällen.  weiterlesen

8.205 Jahre Gewerkschaftstreue: IG BAU feiert ihre Jubilare

IG BAU Region Hamm-Hagen bedankt sich bei 215 Jubilaren

Hamm, 12.11.2014
Dank und Respekt für 8.205 Jahre geballte IG BAU-Erfahrung: Ihre treuesten Mitglieder ehrte die IG BAU Westfalen Mitte-Süd am Samstag, 08. November 2014 im großen Festsaal des Gasthauses Freischütz in Schwerte. „Mitglied in der Gewerkschaft zu sein, bedeutet Solidarität ein Leben lang. Meistens beginnt sie in der Ausbildung, überdauert das aktive Berufsleben bis in den Ruhestand hinein“, sagte Ewald Thiel, Bezirksverbandsvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd. „ Wer sich gewerkschaftlich engagiere, trete gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen für eine bessere Arbeitswelt ein; für ordentliche Tarifabschlüsse, für ordentliche Arbeitszeiten, für Arbeits- und Gesundheitsschutz und für eine soziale und gerechte Politik.“ Und da haben die achtzehn 60ger-Jubilare, zweiundfünfzig 50ger-Jubilare, sechzig 40ger-Jubilare und fünfundachtzig 25gerJubilare mit für gesorgt, dass dieses Land etwas gerechter geworden ist. Das Erreichte gilt es zu behalten, immer wieder neu zu verteidigen und möglichst weiter auszubauen,“ betonte Thiel.  weiterlesen

Staat will in Hamm mit Zuschüssen die „graue Wohnungsnot“ mindern

Altersgerechtes Sanieren: Neue Förderung für Mieter und Eigentümer

Die Wohnung fit fürs Alter machen: Ewald Thiel (Foto) von der IG BAU appelliert an Mieter, Haus- und Wohnungseigentümer, jetzt staatliche Zuschüsse für den altersgerechten Umbau von Wohnungen zu nutzen. „Ab Oktober zahlt Vater Staat bis zu 5.000 Euro dazu, wenn eine Wohnung oder das gesamte Haus vollständig barrierearm umgebaut wird“, so der Vorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd.
Hamm, 28.10.2014
„Graue Wohnungsnot“ – Zuschüsse bieten Sanierungschance: Haus- und Wohnungseigentümer in Hamm, aber auch Mieter können ab sofort ihre eigenen vier Wände mit staatlicher Unterstützung fit fürs Alter machen.  weiterlesen

Löhne in Hamm klettern auf den Dächern nach oben

Dachdecker-Betriebe locken Azubis mit „fettem Lehrgeld“

Vom Azubi bis zum Alt-Gesellen: Wer auf dem Dach arbeitet, ist „obenauf“ – die Dachdecker-Löhne klettern nach oben, so die IG BAU.
Hamm, 27.10.2014
Löhne auf dem Dach klettern nach oben: Ab Oktober bekommen die mehr als 240 Dachdecker in Hamm 1,9 Prozent mehr Lohn – ein Plus von rund 54 Euro pro Monat. Zusätzlich erhalten sie ...  weiterlesen

In Hamm gesucht: Der beste „Airbag für den Arbeitsplatz“

Deutscher Arbeitsschutzpreis 2015: Betriebe sollen mitmachen

Wem ein Licht in Sachen Arbeitsschutz aufgeht, der ist gefragt: Gesucht werden Berufstätige mit Ideen – „Arbeitsschutz-Pioniere“. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd ruft heimische Betriebe auf, jetzt mit innovativen Ideen beim Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015 mitzumachen. „Mehr Sicherheit und Gesundheit im Job – darauf kommt es bei diesem Wettbewerb an“, so die IG BAU.
Hamm, 17.10.2014
Neue Ideen für mehr Sicherheit im Job gesucht: Betriebe in Hamm, die in Sachen Arbeitsschutz neue Wege gehen, sollen sich um den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2015 bewerben. Dazu hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt aufgerufen.  weiterlesen
Hamm, 09.10.2014
Bereits seit acht Jahren wird am 03. Oktober - zum Tag der Deutschen Einheit - im heutigen IG BAU Kreisverband Soest dieser Tag gebührend und gemeinsam von Gewerkschaftern in netter Runde begangen  weiterlesen

Rußfilter für Bagger: Saubere Luft auf Baustellen in Hamm

Bauarbeiter haben doppelt so hohes Lungenkrebs-Risiko durch Dieselruß

Typisch „Dieselruß-Ross vom Bau“: der schwarze Bagger-Auspuff. Die Rußpartikel, die Baumaschinen herauspusten, sind krebserregend, warnt die IG BAU. Die Gesundheit von Bauarbeitern, aber auch von Anwohnern einer Baustelle stehe auf dem Spiel. Die Gewerkschaft fordert deshalb Rußpartikel-Filter für alle Maschinen mit Dieselmotoren auf dem Bau.
Hamm, 07.10.2014
Baustellen in Hamm zur „rußfreien Zone“ machen: Egal, ob Bagger, Walze, oder Radlader – die „Dieselrösser vom Bau“ pusten kräftig Dreck heraus. „Das muss sich ändern. Denn Dieselabgase mit ihren Rußpartikeln sind krebserregend“, sagt Ewald Thiel von der IG Bauen-Agrar-Umwelt in Hamm.  weiterlesen

Der „Online-Doc“ hilft, wenn’s mit dem Chef nicht mehr klappt

IG BAU in Hamm: Wenn Azubis nicht mehr weiter wissen …

Wenn Azubi und Chef sich nicht mehr riechen können: Vom angeblichen „Schweiß-Stinke-Azubi“, dem die Chefin ein Deo verordnet, bis zum „Dauer-Überstunden-Lehrling“ – die Problem-Palette der Auszubildenden ist lang. Prompte und kostenlose Hilfe gibt es beim „Online Doc“ unter www.dr-azubi.de, rät die IG BAU.
Hamm, 30.09.2014
Der Doc für den Job-Start: Azubis, die Fragen zur Ausbildung oder Probleme im Betrieb haben, bekommen „Erste Hilfe“ per Internet.  weiterlesen

Festival Jugend gegen RECHTS

Junge BAU Gewerkschaft in Aktion

Hamm, 22.09.2014
„Kaum im Amt (seit 01.07.14), schon macht die neue Jugendbildungsreferentin der IG BAU Westfalen, Conny Stenzel, die besten Cocktails der Stadt… „ meint unser Kollege Sascha von der IG BAU aus dem Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd.  weiterlesen

Der Mindestlohn klettert auf denBau-Gerüsten in Hamm nach oben

IG BAU: Gerüstbauer verdienen mindestens 10,25 Euro pro Stunde

Klettern nach oben: die Gerüstbauer und ihr Mindestlohn. Der liegt ab September bei 10,25 Euro pro Stunde, teilt die IG BAU mit.
Hamm, 18.09.2014
Auf den Gerüsten klettern nicht nur die Bauarbeiter nach oben, sondern auch der Lohn: Für die mehr als 6.360 Gerüstbauer in Nordrhein-Westfalen gilt ab September ein höherer Mindestlohn.  weiterlesen

Maler streichen mehr Geld ein

IG BAU Westfalen Mitte-Süd: 320 Maler und Lackierer in Hamm

Alles im „grünen Bereich“ für Maler und Lackierer: Sie bekommen ab jetzt dickere Lohntüten
Hamm, 04.09.2014
Maler in Hamm streichen mehr Geld ein: Für Maler und Lackierer steigt der Mindestlohn auf 12,50 Euro pro Stunde.  weiterlesen

Sommer-Warnung für die Landwirtschaft in Hamm: Gülle-Gas-Gefahr!

IG BAU: Gefahr durch Gülle im Stall – Schwefelwasserstoff ist „tückisches Gas“

Was oben passiert, kann unten in der Güllegrube vom Stall gefährlich werden: Die Vergiftungsgefahr durch Gülle-Gase dürfen Beschäftigte in der heimischen Landwirtschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen, warnt die Agrar-Gewerkschaft IG BAU. Sie rät deshalb gerade bei warmen Temperaturen: Fenster auf, Türen auf, Ställe gut belüften.
Hamm, 31.07.2014
Gefahr Gülle-Gas: An warmen Sommertagen steigt in der Landwirtschaft die Gefahr von Unfällen mit der Vergiftung durch Gülle-Gas. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die Agrar-Gewerkschaft ruft Beschäftigte in der Landwirtschaft in Hamm deshalb jetzt zu erhöhter Vorsicht auf.  weiterlesen

Erwerbsminderung: Neurentnerbekommen ab Juli 40 Euro mehr

8.300 neue Erwerbsminderungsrentner im Regierungsbezirk Arnsberg

„Gerade Bauarbeiter sind frühzeitig körperlich am Ende“, sagt IG BAU-Bezirkschef Ewald Thiel (Foto). Wenn es im Job nicht mehr geht, dann sei die Erwerbsminderungsrente oft der letzte Ausweg – nach einem Unfall oder bei schwerer Krankheit. „Ab Juli bekommen Neurentner im Schnitt 40 Euro pro Monat mehr Erwerbsminderungsrente“, so Thiel.
Hamm, 24.07.2014
„Mini-Trostpflaster“ für alle, die jetzt früher in Rente gehen müssen: Wer gesundheitlich nicht mehr kann und ab diesem Monat aus dem Job ausscheidet, der bekommt eine höhere Erwerbsminderungsrente. Im Schnitt sind dies 40 Euro mehr pro Monat, teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit.  weiterlesen

IG BAU: „Wasser-Flatrate“ für die Baustellen in Hamm

Das „Sommer-Job-Einmaleins“ – Sonnenschutz und Durstlöschen

„Wasser-Flatrate“ für die Baustelle: Wer einen „heißen Arbeitsplatz“ unter freiem Himmel hat, soll regelmäßig und genug trinken, Pausen möglichst im Schatten machen und sich mit Sonnencreme schützen. Das gehört zum „Sommerprogramm beim Arbeitsschutz“, sagt die IG BAU.
Hamm, 19.07.2014
Non-Stop-Sonnenschutz für die heißesten Sommer-Jobs: Bauarbeiter und Gärtner in Hamm sollen sich bei Arbeiten in praller Sonne schützen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd warnt davor, das UV-Risiko auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch wenn der Sommer in die zweite Halbzeit geht, gehört Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor griffbereit in jede Arbeitshose“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen
Hamm, 10.06.2014
„Lohn-Renten-Revolution“ auf dem Bau in Nordrhein-Westfalen: Für die landesweit rund 130.500 Bau-Beschäftigten ändert sich enorm etwas – beim Lohn und vor allem bei der Rente. Erstmals gibt es eine eigene „Bau-Tarifrente“. „Jeder Bauarbeiter bekommt künftig sein persönliches ‚Rentenkonto‘“, sagt Regionalleiter IG BAU Westfalen, Bodo Matthey. Erstmals werde ab 2016 damit eine individuelle Branchen-Zusatzrente für den Bau geschaffen.  weiterlesen

Europawahl

IG BAU Westfalen Mitte-Süd startet "Lockruf in die Wahlkabine"

Hamm, 23.05.2014
Ein Kreuz für fünf Jahre. – „Das ist nicht zu viel verlangt, wenn man damit in Hamm den Kurs der ‚MS Europa‘ mitbestimmen kann“, sagt Ewald Thiel. Der Bezirkschef der IG Bauen-Agrar-Umwelt Westfalen Mitte-Süd appelliert an alle Wahlberechtigten, am kommenden Sonntag „Hamm mit zur ‚Kommandobrücke für das große Schiff Europa‘ zu machen.“

Mit ihrem „Lockruf in die Europa-Wahlkabine“ will die IG BAU eine „starke Stimme der heimischen Region in Europa“ erreichen. „Es ist nicht so wichtig, ob man in einem Lokal zwischen dem Kotelett oder der Pellkartoffel wählt. Ob man im Kino hinten oder vorne sitzt. Aber am Sonntag kommt’s im Wahllokal darauf an, vorne mit dabei zu sein und das zu wählen, was einem schmeckt“, so Thiel.

Es sei wichtig, mit dem Kuli in der Wahlkabine „das europäische Steuer in der Hand zu halten und den Europa-Kurs mitzubestimmen“. Bei der Europawahl gehe es immerhin um eine enorm wichtige Entscheidung – gerade auch für das eigene Leben vor Ort in Hamm. Die Palette der Europa-Themen, so die IG BAU, ist lang: EU-weite Bürgerentscheide, gentechnisch veränderte Pflanzen, die Einführung eines EU-weiten Mindestlohns, die Aufnahme von Flüchtlingen, die Einführung einer Steuer auf den Handel mit Finanzprodukten (Finanztransaktionssteuer), einheitliche und ehrgeizige Ziele bei der CO2-Reduzierung, die europaweite Anerkennung von Bildungsabschlüssen ... – über all das werde am Sonntag mit einem einzigen Kreuz in der Wahlkabine entscheiden.

„Es ist also wichtig, was man wählt. Vor allem aber erst einmal, dass man wählt“, so Thiel. Und wer sich noch nicht sicher sei, wohin das eigene Wahlkreuz gehöre, der könne sich beim Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) eine „politische Navigationshilfe“ holen: www.wahl-o-mat.de/europawahl2014. 

Tarifverträge als Fußabtreter

Protestaktion mit über 100 Bauarbeitern aus ganz Westfalen

Protest vor dem Gebäude des Baugewerbeverbandes in Dortmund. Über 100 Bauarbeiter machten ihrem Ärger über die schleppenden Tarifverhandlungen Luft.
Hamm, 25.04.2014
Protest in Dortmund: Über 100 Bauarbeiter aus ganz Westfalen haben heute Vormittag ihrem Ärger über die stockenden Tarifverhandlungen für das Bauhauptgewerbe Luft gemacht. Ihr Ziel: Der Baugewerbeverband auf dem Westfalen-Damm.  weiterlesen

Hängepartie für Maler und Lackierer in Hamm vorbei

Mehr Geld für Beschäftigte: Lohnplus von insgesamt 5,75 Prozent

Ein Lachen - vom Maler gemalt: Bei den heimischen Malern und Lackierern herrscht &quot;Smiley-Laune&quot;. Denn sie haben gut 80 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Die Maler- und Lackierer-Gewerkschaft IG BAU setzte das Lohnplus durch.
Hamm, 05.04.2014
Maler streichen mehr Geld ein: Die Maler und Lackierer in Hamm bekommen ab sofort mehr Geld. Ihr Lohn steigt um 3,2 Prozent.  weiterlesen

IG BAU bietet zur Betriebsratswahl „Kleines Wahl-Einmaleins“ in Hamm

Von A wie Arbeitsschutz bis Z wie (Lohn-) Zuschlag:

Hamm, 12.03.2014
„Lockruf in die Wahlkabine“ für Beschäftigte in Westfalen: Für den Vorsitzenden des IG BAU-Bezirksverbands Westfalen-Mitte-Süd, Ewald Thiel, ist die Teilnahme an den laufenden Betriebsratswahlen ein „Muss“: „Wer jetzt auf sein Kreuz verzichtet, der hat vier Jahre lang keinen, der sich für ihn im Betrieb einsetzt.“
Ob auf dem Bau, in der Gebäudereinigung, im Garten- und Landschaftsbau, im Dachdeckerhandwerk oder in der Baustoffindustrie – die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt leiste derzeit kräftig „Starthilfe“ für Belegschaften: „Vielen ist nicht klar, wie sie ihren Betriebsrat gründen sollen – und wie die Wahlen ablaufen müssen. Es geht also oft um das ‚kleine Einmaleins zur Betriebsratswahl‘. Fest steht aber, dass das Interesse in Sachen Mitbestimmung groß ist“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

Ordentliche Kelle Lohn-Nachschlag für 1.300 Bauarbeiter in Hamm

IG BAU Westfalen Mitte-Süd fordert 7 Prozent Plus für den Bau

Beim Lohn was drauf: Wer auf dem heimischen Bau arbeitet, soll mehr verdienen – 7 Prozent, fordert die IG BAU. Schließlich stünden die Zeichen in der Baubranche auf Wachstum.
Hamm, 27.02.2014
Heimische Beschäftigte sollen von boomender Baukonjunktur profitieren: Ein Plus von insgesamt 7 Prozent will die IG Bauen-Agrar-Umwelt für die rund 1.300 Bauarbeiter und Angestellten der Baubranche in Hamm in der bevorstehenden Tarifrunde erzielen.  weiterlesen

Winter-Kündigungen in Hamm verhindern

IG BAU: Betriebe sollen Saison-Kurzarbeitergeld beantragen

Stillstand auf dem Bau: Wenn im Winter draußen nichts mehr geht, sollen die Betriebe das Saison-Kurzarbeitergeld für ihre Beschäftigten beantragen, so der Appell der IG BAU. Die Gewerkschaft will Winterarbeitslosigkeit verhindern
Hamm, 25.01.2014
Kein „Frust beim Frost“: Auch wenn bei Eis und Schnee auf den Baustellen in Hamm nichts mehr geht, sollen die Unternehmen in den kommenden Wochen auf Entlassungen verzichten. Mit dem sogenannten Saison-Kurzarbeitergeld gebe es eine gute Möglichkeit, die Winter-Zwangspause zu überbrücken.  weiterlesen

Dickere Lohntüten fürs Saubermachen in Hamm

Neuer Mindestlohn: Januar-Abrechnung muss höher ausfallen

Wer putzt, streicht mehr Geld ein: Ab Januar gilt ein höherer Mindestlohn. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU hingewiesen
Hamm, 25.01.2014
Dickere Lohntüte fürs Saubermachen: Die Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Hamm bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen.  weiterlesen

„R63-Lotse“ hilft älteren Beschäftigten in Hamm

Service für die Rentenplanung ab Sommer

„Renten-Lotse“: Die heimische IG BAU bietet einen Info-Service für ältere Beschäftigte. In dem Flyer geht es um die wichtigsten Fragen rund um die „Rente 63“, die ab Sommer kommen soll.<br /><br />
Hamm, 16.01.2014
„Renten-Lotse“ der IG BAU für Ältere in Hamm, die noch im Job sind: Für Beschäftigte, die im Sommer 63 Jahre alt werden, rückt die Rente näher. Sie können ab dem 1. Juli ohne Abschläge in den Ruhestand gehen – vorausgesetzt, sie haben dann 45 Beitragsjahre voll. So plant es die schwarz-rote Koalition in Berlin.  weiterlesen

IG BAU: „Maler in Hamm haben die Nase gestrichen voll“

Mehr Geld für Maler – Arbeitgeber schalten auf stur

Längst nicht alles im „grünen Bereich“: Es gibt Zoff im Maler- und Lackiererhandwerk, sagt die IG BAU. Die Gewerkschaft will für die heimischen Malergesellen mehr Geld einstreichen und so den Beruf attraktiver machen. Doch die Malerchefs machen einen Strich durch die Rechnung: „Bei der laufenden Tarifrunde spielen die Arbeitgeber auf Zeit und setzen auf Provokation“, so die IG BAU.
Hamm, 21.12.2013
Maler sollen mehr Geld einstreichen: Für die Maler und Lackierer in Hamm ist eine „kräftige Lohnerhöhung“ überfällig. Das fordert die IG BAU Westfalen Mitte-Süd.  weiterlesen

IG BAU Westfalen Mitte-Süd: Rentner und Alleinerziehende in Hamm profitieren

NRW-Landesregierung startet Offensive für mehr Sozial-Mietwohnungen

Mehr Sozialwohnungen: Die NRW-Landesregierung investiert kräftig in den sozialen Wohnungsbau. Für die IG BAU ist dies „ein bau- und sozialpolitisch großer Wurf&quot;. Die Bau-Gewerkschaft weist darauf hin, dass hiervon in erster Linie finanzschwache Haushalte profitieren werden – darunter viele Rentner und Alleinerziehende
Hamm, 10.12.2013
Neuer Schub für den sozialen Wohnungsbau: In Hamm steigen die Chancen für Menschen mit geringem Einkommen, eine günstige Mietwohnung zu finden. „Sozialwohnungen sind heute in Westfalen oft Mangelware. Das soll sich ändern: Mit einer kräftigen Finanzspritze will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen eine Offensive für mehr Sozial-Mietwohnungen starten“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

Gewerkschaft in möglichst vielen Betrieben verankern

Bodo Matthey neuer Westfalen-Chef der IG BAU

Bodo Matthey (54) ist der neue Regionalleiter der IG BAU Westfalen
05.12.2013
Neuer Westfalen-Chef der IG-BAU: Der bisherige Vize, Bodo Matthey, rückt an die Spitze der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt in Westfalen. Er tritt damit die Nachfolge von Carsten Burckhardt an, der in den IG BAU-Bundesvorstand gewählt worden ist. Als neuer Regionalleiter vertritt der 54-Jährige die Interessen von mehr als 40.000 Gewerkschaftsmitgliedern in ganz Westfalen.  weiterlesen

Jubilarehrung

Feierstunde in Hagen, Hamm und Siegen

Hagen, Hamm und Siegen, 26.11.2013
Die IG BAU, Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd hatte ihre Jubilare
• am 09. November 2013 nach Hagen,
• am 16.November 2013 nach Hamm und
• am 23.November in Siegen
eingeladen, um ihnen im Rahmen einer Feierstunde für die langjährige Treue zu danken.  weiterlesen

Bodo Matthey neuer Westfalen-Chef der IG BAU

Gewerkschaft in möglichst vielen Betrieben verankern

Dortmund, 21.11.2013
Neuer Westfalen-Chef der IG-BAU: Der bisherige Vize, Bodo Matthey, rückt an die Spitze der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt in Westfalen. Er tritt damit die Nachfolge von Carsten Burckhardt an, der in den IG BAU-Bundesvorstand gewählt worden ist. Als neuer Regionalleiter vertritt der 54-Jährige die Interessen von mehr als 40.000 Gewerkschaftsmitgliedern in ganz Westfalen. Zu ihnen zählen neben Dachdeckern, Maurern, Malern und Gebäudereinigerinnen auch Floristinnen, Forstbeschäftigte, Umwelttechniker und Gärtner. Eine der Hauptaufgaben von Matthey wird die Koordination der fünf IG BAU-Bezirksverbände Westfalen-Mitte-Süd, Bochum-Dortmund, Emscher-Lippe-Aa, Münster-Rheine sowie Ostwestfalen-Lippe sein.  weiterlesen
Kreis Unna, 20.11.2013
Kündigungen, verspätete oder sogar nicht gezahlte Löhne, vorenthaltenes Urlaubsgeld und unbezahlte Überstunden sind für die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt die „Klassiker“, wenn Arbeitnehmer mit ihren Chefs im Clinch liegen.

Ob auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder im Baustoffgewerbe – für Beschäftigte aus dem Kreis Unna war die IG BAU Westfalen Mitte-Süd im vergangenen Jahr wichtige Anlaufstelle, wenn es um das Recht im Job ging. So waren die Terminkalender der Rechtsberater des IG BAU-Bezirksverbandes randvoll: In rund 15.190 Fällen aus der gesamten Region bot die Gewerkschaft Hilfe in juristischen Fragen.  weiterlesen

Steigende Energiekosten: Hamm braucht mehr Gebäudesanierungen

KfW-Programm: Im ersten Halbjahr 102 Wohneinheiten gefördert

Runter auf Null, um das Rauf mit den Energiekosten zu verhindern. Es geht aber auch anders: Die IG BAU fordert mehr Energiespar-Sanierung bei Häusern und Wohnungen. <br /><br />
Hamm, 30.10.2013
Wohnungen in Hamm fit für die Energiewende machen: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt will die Zahl der energetischen Gebäudesanierungen in Hamm deutlich steigern. „Wir brauchen ein effizientes Energiesparen. Das ist angesichts steigender Energiekosten und Umlagen insbesondere für die Verbraucher von großer Bedeutung. Nur wer seinen Verbrauch reduziert, wird seine Energierechnung künftig auch im Griff haben können“, sagt Ewald Thiel. Ältere Wohnungen und Häuser müssten deshalb mit Blick auf den Energieverbrauch „durch eine umweltgerechte Sanierung ‚smart’ gemacht werden“.  weiterlesen
Kreis Siegen-Wittgenstein, 25.10.2013
Für rund 160.500 Menschen im Kreis Siegen-Wittgenstein beginnt die „heiße Renten-Phase“ – und zwar am Koalitionstisch in Berlin. „Sie alle sind von der Rente 67 voll betroffen. Denn ab dem Jahrgang 1964 heißt es für jeden: zwei Jahre Mehrarbeit oder kräftige Abzüge bei der Rente. Dies bedeutet für alle, die nicht bis 67 im Job durchhalten, ein schmales Portemonnaie im Alter. Für viele sogar Altersarmut“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

Wie in Stein gemeißelt: Steinmetze in Hamm bekommen 11 Euro Mindestlohn

IG BAU Westfalen Mitte-Süd: Oktober-Lohnabrechnung kontrollieren

In Stein gemeißelt: ein fester Mindestlohn für Steinmetze. „Keiner darf ab sofort weniger als 11 Euro pro Stunde verdienen“, so die IG BAU.
Hamm, 17.10.2013
Lohndumping bei Steinmetzen wird illegal: Ab Oktober gilt für Steinmetzbetriebe erstmals ein Mindestlohn. Beschäftigte der Branche in Hamm sollen deshalb am Monatsende ihre Lohnabrechnung genau kontrollieren. Dazu hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd aufgerufen. „Kein Steinmetz in Hamm darf jetzt weniger als 11 Euro pro Stunde verdienen. Das ist die unterste Lohngrenze“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

Kein „Dress-Code“ für die Wahlkabine am Sonntag

IG BAU präsentiert: „Wahl-Handwerksordnung“ für Hamm

Ja, es geht: Der Gang zur Wahlurne in Zimmermannskluft ist genauso möglich wie das Kreuzchenmachen mit dem Zimmermannsbleistift. Die Handwerker-Gewerkschaft IG BAU präsentiert „Benimmregeln für das Wahllokal“ und präsentiert dazu eine eigene „Wahl-Handwerksordnung“.
Hamm, 20.09.2013
Eine „Handwerksordnung zur Wahl“ präsentiert die IG BAU in Hamm: Dabei geht es um die „Benimmregeln für das Wahllokal“. Allen voran: die Kleiderordnung. „Jeder kann zur Wahl kommen, wie er will“, so die IG BAU Westfalen Mitte-Süd. Einen „Dress-Code für die Wahlkabine“ gebe es nicht. Lediglich Parteiabzeichen seien im Wahllokal tabu, klärt die Handwerker-Gewerkschaft IG BAU auf.  weiterlesen

Gerüstbauer in Hamm haben festen 10-Euro-Stundenlohn-Boden unter den Füßen

Ab August gilt erstmals ein Mindestlohn für den Gerüstbau

Knochenjob in schwindelnder Höhe: Gerüstbauer haben jetzt erstmals einen „festen Lohn-Boden“ unter den Füßen. Keiner darf mehr unter dem Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde verdienen, teilt die IG BAU mit.
Hamm, 20.08.2013
Gerüstbauer haben erstmals „festen Lohn-Boden“ unter den Füßen: Ab August dürfen die rund 20 Gerüstbauer in Hamm nicht unter 10 Euro pro Stunde verdienen. Darauf hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen.  weiterlesen

Graue Job-Perspektive in Hamm für 40 Maler- und Lackierer-Azubis

Arbeitgeber blockieren bessere Ausbildungsvergütung

Ihnen gehen die eigenen Chefs auf den Pinsel: Maler-Azubis verdienen zu wenig, meint die IG BAU. Die Arbeitgeber blockieren bessere Ausbildungsvergütungen.
Hamm, 07.08.2013
Graue Job-Perspektive für den Maler-Nachwuchs: Die rund 40 Maler- und Lackierer-Azubis in Hamm müssen weiter auf ein Lohn-Plus warten. Ebenso auf die Erstattung der Fahrtkosten zur Berufsschule und zum Ausbildungszentrum. Nach Angaben der Handwerker-Gewerkschaft IG BAU Westfalen Mitte-Süd blockieren die Arbeitgeber seit über einem Jahr jede Verbesserung bei den Ausbildungsvergütungen.  weiterlesen
„Gelbe Hand“ gegen Mobbing und Diskriminierung im Job: Die IG BAU ruft zum Azubi-Wettbewerb (www.gelbehand.de) auf. Ziel ist es, Arbeitsplätze und Berufsschulen zur absoluten „Tabuzone für Rechte und Rüpel“ zu machen.
26.07.2013
Azubis in Hamm sollen im Job „Tabuzone für Rechte und Rüpel“ schaffen.
Der Arbeitsplatz als „Tabuzone für Rechte und Rüpel“: Azubis in Hamm sollen rechte Sprüche und Fremdenfeindlichkeit im Job stoppen. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Westfalen Mitte-Süd ruft Jugendliche dazu auf, in Betrieben, auf Baustellen, in Berufsschulen und Verwaltungen ein deutliches Zeichen gegen Mobbing zu setzen und beim Wettbewerb „Gelbe Hand – Mach meinen Kumpel nicht an!“ mitzumachen.  weiterlesen
Ennepe-Ruhr, 22.07.2013
Lohndrückern auf Baustellen im Ennepe-Ruhr-Kreis das Handwerk legen: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt Westfalen Mitte-Süd will mehr Kontrollen von Mindestlöhnen. Dies sei insbesondere notwendig, um ehrliche Baubetriebe im Ennepe-Ruhr-Kreis vor kriminellen Lohnpraktiken unseriöser Konkurrenzfirmen zu schützen.  weiterlesen

Ein schöner und interessanter Tag

Die Senioren vom Bezirksverband W.M.S.der I.G.Bau, trafen sich am 15 Mai 2013 in Soest.

Soest, 05.06.2013
Kollege Fritz Manske begrüßte um 10 Uhr am Soester Bahnhof die 29 Kolleginnen und Kollegen.
Gemeinsam ging es dann zur Brunsteinkapelle...  weiterlesen

Mehr Geld für Floristinnen und Kranzbinder

Mehr im Portemonnaie beim „Blumen-Job“ | 105 Euro Azubi-Plus

Fürs Blumenbinden gibt’s mehr im Portemonnaie: Floristinnen und Kranzbinder bekommen ab Mai mehr Lohn. In diesem und im kommenden Jahr gibt es in zwei Stufen insgesamt 4,9 Prozent mehr. Darauf hat die Floristen-Gewerkschaft IG BAU hingewiesen.
Hamm, 27.05.2013
Das Binden von Blumen und Kränzen wird besser bezahlt: Floristinnen in Hamm bekommen ab Mai mehr Geld. Darauf hat die Floristen-Gewerkschaft IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen.  weiterlesen

Stadt Hamm kann Eigentümer von „Schrottimmobilien“ zur Kasse bitten

„Grünes Licht“ für die von der IG BAU geforderte Neuregelung

„Schrottimmobilen“ wird Sanierung oder Abrissbirne verordnet: Jetzt können Kommunen zum ersten Mal gegen leer stehende, verwahrloste Gebäude vorgehen. Darauf hat die IG BAU hingewiesen.
Hamm, 13.05.2013
Schlechte Zeiten für Besitzer von „Schrottimmobilien“: Die Stadt Hamm kann künftig wirkungsvoller gegen Eigentümer von leer stehenden, verwahrlosten Gebäuden vorgehen. Möglich wird dies durch eine Änderung des Baugesetzbuches, die der Bundestag jetzt verabschiedet hat. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Bereits Ende letzten Jahres hatte sich der IG BAU-Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd öffentlich für eine solche Änderung stark gemacht.  weiterlesen

BVZ Tag am 09. März 2013

Tarifrunde und „gerechte Rente“ für wiedergewählten Vorsitzenden Ewald Thiel Top-Themen 2013

Arbeit -Leben - Gerechtigkeit - Herzlich Willkommen zum 8. ordentlichen Bezirksverbadstag am 09. März 2013 in Bad Sassendorf
Bad Sassendorf, 11.04.2013
Baugewerkschaft zeigt Kontinuität: Ewald Thiel wird auch in den kommenden vier Jahren den Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt führen. Auf dem Bezirksverbandstag wurde der 64-Jährige aus Anröchte (Kreis Soest) jetzt erneut an die Spitze der IG BAU gewählt.  weiterlesen

Mehr Geld für „Schwerstarbeit am Blumenstrauß“ gefordert

Machen ein „kreatives Handwerk“: 160 Floristinnen in Hamm

Es ist „kreative Schwerstarbeit am Blumenstrauß“: Für das Blumenbinden sollen die heimischen Floristinnen bald mehr Geld verdienen. Die Floristen-Gewerkschaft IG BAU fordert ein Lohn-Plus von 6,5 Prozent.<br />
Hamm, 27.03.2013
Gerade zu Ostern erledigen sie „Schwerstarbeit am Blumenstrauß“: die rund 160 Floristinnen in Hamm. Sie machen einen kreativen Handwerksjob. Aber der ist unterbezahlt, meint die Floristen-Gewerkschaft.  weiterlesen

IG BAU: Beim „Deutschen Betriebsräte-Preis 2013“ mitmachen

„Leuchtturm-Betriebsräte“ in Hammer Unternehmen gesucht

Lorbeeren für gute und kreative Arbeit: der „Deutschen Betriebsräte-Preise 2013“. Um ihn sollen sich Betriebsräte heimischer Unternehmen jetzt bewerben, sagt die IG BAU.
Hamm, 20.03.2013
Starke Stimmen gesucht: Betriebsräte von Unternehmen in Hamm sollen ihren Hut für einen bundesweiten Wettbewerb in den Ring werfen – für den „Deutschen Betriebsräte-Preis 2013“. Dazu hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd aufgerufen. Immerhin gehe es darum, bundesweite Lorbeeren in die eigene Belegschaft nach Hamm zu holen.  weiterlesen

IG BAU Westfalen Mitte-Süd setzt auf Kontinuität

Tarifrunde und „gerechte Rente“ für wiedergewählten Vorsitzenden Ewald Thiel Top-Themen 2013

Der neu gewählte Vorstand der IG BAU Westfalen Mitte-Süd (v.l.n.r.): <br />Peter Vogel, Peter Günnewig, Thorsten Winkler, Bernd Sodenkamp, Brian Mellor, Veronika Wilbränder, Sascha Klein, Sonja Rabczynski, Bernhard Pohl, Friedhelm Flacke (Ehrenmitglied), Friedhelm Kreft (stellvertretender Vorsitzender), Ewald Thiel (Vorsitzender).
Westfalen-Mitte-Süd, 12.03.2013
Baugewerkschaft zeigt Kontinuität: Ewald Thiel wird auch in den kommenden vier Jahren den Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt führen. Auf dem Bezirksverbandstag wurde der 64-Jährige aus Anröchte (Kreis Soest) jetzt erneut an die Spitze der IG BAU gewählt.  weiterlesen

Hilfe für Bauarbeiter aus Hamm im „Paragrafen-Dschungel“

Bilanz: IG BAU Westfalen Mitte-Süd war 15.190 Mal Anlaufstelle bei Streit im Job

Stark gefragt: Die Rechtsberatung der IG BAU Westfalen Mitte-Süd
Westfalen-Mitte-Süd, 10.03.2013
Gewerkschaft hilft Beschäftigten aus Hamm im „Paragrafen-Dschungel“: Kündigungen, verspätete oder sogar nicht gezahlte Löhne, vorenthaltenes Urlaubsgeld und unbezahlte Überstunden sind für die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt die „Klassiker“, wenn Arbeitnehmer mit ihren Chefs im Clinch liegen.  weiterlesen

Rente muss zum Leben reichen –Fairer Lohn für harte Arbeit

IG BAU Westfalen Mitte-Süd läutet Wahljahr 2013 ein – Themen im Fokus:

Hamm, 05.03.2013
Den „Wahl-Nagel in die Wand schlagen“ will die IG Bauen-Agrar-Umwelt: Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hat angekündigt, auf ihrem Bezirksverbandstag zur Bundestagswahl Forderungen an die Parteien zu richten. Allen voran werde es um die Rente und Tarife gehen, kündigt IG BAU-Bezirksvorsitzender Ewald Thiel an. Ebenso steht in zwei großen Branchen ein Lohn-Plus an: Für den Bau und die Gebäudereinigung stehen Tarifverhandlungen auf dem Plan.  weiterlesen

70 Cent mehr für rund 770 Gebäudereiniger

IG BAU will Löhne, von denen Beschäftigte leben können

Sauberes Lohn-Plus: In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mehr Geld für die Beschäftigten in der Gebäudereinigung.
Hamm, 22.02.2013
Ein Lohn-Plus für saubere Arbeit: Rund 770 Gebäudereiniger sind in Hamm aktiv und sorgen für blitzblanke Büros, Schulen, Kantinen und Altenheime – Tag für Tag. Ihr Job soll nach dem Willen der IG BAU jetzt besser bezahlt werden und damit auch ein Stück mehr Anerkennung bekommen: 70 Cent mehr pro Stunde für die unterste Lohngruppe und in einer zweiten Stufe noch einmal ein Plus von 65 Cent. Das fordert die Gebäudereinigergewerkschaft in den laufenden Tarifverhandlungen.  weiterlesen

IG BAU Westfalen Mitte-Süd fordert 6,6 Prozent mehr Geld für den Bau

Eine „Kelle mehr Lohn“ für die 1.260 Bauarbeiter in Hamm

Eine Kelle Lohn-Nachschlag will die IG BAU für Maurer, Betonbauer, Kranführer &amp; Co.: 6,6 Prozent mehr Geld soll es auf dem Bau geben. Das fordert die Gewerkschaft jetzt für die neue Tarifrunde im Bauhauptgewerbe.
Hamm, 08.02.2013
Eine Kelle „Lohn-Nachschlag“: Die mehr als 1.260 Bauarbeiter und Angestellten der Baubranche in Hamm sollen 6,6 Prozent mehr Lohn bekommen. Mit dieser Forderung erwartet die IG BAU Westfalen Mitte-Süd in den kommenden Wochen von den Beschäftigten auf den Baustellen in Hamm Rückenwind für die neue Tarifrunde im Bauhauptgewerbe.  weiterlesen

Neuer Mindestlohn für 770 Gebäudereiniger in Hamm

Keiner darf beim Putzen unter 9 Euro pro Stunde verdienen

„Wer putzt, soll auch sauber verdienen“, sagt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU. Ab sofort gilt für Reinigungskräfte ein neuer Mindestlohn von 9 Euro pro Stunde.
Hamm, 17.01.2013
Neuer Mindestlohn fürs Putzen: Ab sofort darf keine der rund 770 Reinigungskräfte in Hamm unter 9 Euro pro Stunde verdienen. Darauf hat der IG BAU-Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd hingewiesen. Seit Anfang Januar gelte in der Gebäudereiniger-Branche ein höheres Lohn-Limit. „Egal, ob Unternehmen oder Privathaushalt – für alle heißt es: Wenn Chefs jetzt noch Stundenlöhne von unter 9 Euro zahlen, ist das illegal und sogar strafbar“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen
Warstein., 16.12.2012
Wie sehr das Thema „Presse und ihre heutige Einflussnahme auf Gesellschaft und Politik“ einen Gewerkschaftler elektrisieren kann, brachten die Mitglieder der Industrie-Gewerkschaft Bau, Agrar und Umwelt (IG BAU) des Ortsverbandes Warstein-Rüthen eindrucksvoll und – wie es sich für echte Gewerkschafter gehört – lautstark und demonstrativ zum Ausdruck. Unter dem Titel „Gibt es noch die tatsächliche Pressefreiheit in Deutschland“ trafen sie sich nun zum neu gegründeten, ersten politischen Stammtisch und läuteten damit die künftig vierteljährig stattfindende Austauschrunde im Warsteiner Kolpinghaus ein.

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Winterarbeitslosigkeit in Hamm verhindern

IG BAU: Betriebe sollen Saison-Kurzarbeitergeld beantragen

Wenn der Winter auf dem Bau für eine Zwangspause sorgt, machen die Baustellen dicht. Trotzdem muss kein Bauunternehmer seine Beschäftigten auf die Straße setzen. Das Rezept gegen die Winterarbeitslosigkeit heißt: „Saison-Kurzarbeitergeld“.
Hamm, 03.12.2012
„Winterbrücke“ statt Arbeitslosigkeit: Dem „Frust beim Frost“ will die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt vorbeugen. Sie hat deshalb an die Baufirmen sowie die Betriebe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Hamm appelliert, auf witterungsbedingte Kündigungen in den kommenden Wochen zu verzichten. Um die unfreiwilligen Arbeitspausen zu überbrücken, sollten die Firmen stattdessen das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld nutzen. Damit könnten die Jobs in der Baubranche winterfest gemacht werden.  weiterlesen

Senioren kreativ

Senioren lassen Kreativität freien Lauf

Sonja hilft!!!
Werl-Hilbeck, 01.12.2012
Immer wieder schaut Floristin Sonja den "Senior-Künstlern " über die Schultern, diskutiert, gibt Tipps, bestärkt und hilft beim Dekorieren der Adventsgestecke und -kränze.  weiterlesen

Seminarprogramm „Arbeit. - Leben - Gerechtigkeit 2013"

EinSchritt hin zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

Gerd Altmann  / pixelio.de
Region Westfalen-Mitte-Süd, 23.11.2012
Die Leitideen des Seminarprogramms bleiben auch in
diesem Jahr: Wer seine Lebens- und Arbeitsbedingungen gestalten will, muss seine Rechte kennen, braucht Verbündete und Gleichgesinnte, muss mitten im Leben stehen und das nötige Rüstzeug haben.  weiterlesen

Hamm soll Kampf gegen „Schrottimmobilien“ aufnehmen

Besitzer von verwahrlosten Häusern sollen künftig sanieren oder abreißen

Kampf gegen „Schrottimmobilien“: Besitzer von verwahrlosten Häusern sollen künftig zur Sanierung oder zum Abriss gezwungen werden können. Eine entsprechende Initiative wird von der IG BAU unterstützt.
Hamm, 20.11.2012
Initiative gegen „Schrottimmobilien“: Hamm soll mehr Möglichkeiten bekommen, um gegen verwahrloste, leerstehende Gebäude vorzugehen. Dafür hat sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt ausgesprochen. „Wenn Immobilien jahrelang unbewohnt vor sich hin gammeln und die Eigentümer aus Spekulationsgründen keine Anstalten zur Sanierung machen, muss etwas passieren“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen
Dortmund, 14.11.2012
Junge BAU Westfalen - Jugendfußballturnier in Dortmund

Unter dem Motto: "Fair Play in der Ausbildung - und auf dem Platz" lud die Junge BAU Westfalen ihre fußballbegeisterten Mitglieder zum Hallenfußballturnier nach Dortmund ein. Neben dem fairen Spiel stand natürlich auch der Spaß und der Pokal im Vordergrund. Und der kam nicht zu kurz während des Turniers. Schlussendlich gewannen die Isolierer Azubis aus Recklinghausen, Platz 2 belegten die Dachdeckerazubis aus Eslohe, Platz 3 belegte Team 2 des Hellweg Berufskollegs. Aber keiner der rund 70 Turnierteilnehmer sollte leer ausgehen, es gab für jeden Spieler einen Preis bei der Tombola zu gewinnen. Über den Hauptpreis der von der GUV Fakulta gespendet wurde (2 Heimspielkarten für ein BVB Spiel) durfte sich Abraham Weiß aus Bochum freuen. Im nächsten Jahr wollen alle Mannschaften noch mal ihr Glück beim Jungen BAU Fußballcup in Dortmund versuchen.

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Vater Staat greift Azubis in Hagen unter die Arme

IG BAU Westfalen Mitte-Süd: Lehre trotz knapper Finanzen möglich

Abstrampeln für die Lehre – es geht auch einfacher: Wer eine Ausbildung macht, sollte scharf nachrechnen. Denn wenn der Ausbildungsplatz weit weg ist und die Lohntüte dünn, dann gibt es eine „Azubi-Hilfe“ vom Staat. Dazu gehören u.a. Zuschüsse zur Miete, zu den Fahrtkosten oder zum Umzug. Darauf hat die IG BAU hingewiesen. Azubis können im Internet nachrechnen, ob sie Extra-Euros von der Arbeitsagentur bekommen: www.babrechner.arbeitsagentur.de.
Hagen, 08.11.2012
Extra-Bonus für mobile Azubis in Hagen: Wer einen Ausbildungsplatz nicht direkt vor der eigenen Haustür hat, kann zusätzliches Geld von der Arbeitsagentur bekommen, wenn er mit seinem Verdienst sonst nicht über die Runden kommt. „Die sogenannte Berufsausbildungsbeihilfe (kurz: BAB) soll helfen, dass Jugendliche aus finanziellen Gründen nicht die Lehre schmeißen müssen“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

„Aus“ für Steuer-Bonus in Hamm: Energiewende wird ausgebremst

CO2-Gebäudesanierung: 290 Wohnungen im ersten Halbjahr modernisiert

Befürchtet ein Scheitern der Energiewende ohne zusätzliche finanzielle Anreize bei der energetischen Gebäudesanierung: Der Vorsitzende des IG BAU-Bezirksverbands Westfalen Mitte-Süd, Ewald Thiel. <br />
Hamm, 29.10.2012
Energiewende in Hamm droht zu scheitern: Das geplante „Aus“ für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung kommt nach Ansicht der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt einem „energiepolitischen Desaster“ gleich.  weiterlesen

Mit Bits und Bytes den „Bau-Digital-Pokal“ nach Hamm holen

Heimische Bau-Profis zur Teilnahme am Bundeswettbewerb aufgerufen

High-Tech-Branche Bau: Mit raffinierten und kreativen IT-Ideen sollen Bau-Profis beim Bundeswettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ mitmachen. Dazu hat die IG BAU aufgerufen.
Hamm, 23.10.2012
Den „Bau-Digital-Pokal“ nach Hamm holen: Vom Bau-Azubi über Ausbilder und Berufsschullehrer bis zu Bauingenieuren und Architekten – alle heimischen Profis vom Bau können ihren Hut in den Ring werfen und beim Bundeswettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ mitmachen. „Der Bau ist High-Tech.  weiterlesen
Siegen-Wittgenstein, 10.10.2012
Lohndumping und illegale Beschäftigung sind keine „Kavaliersdelikte“: Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hat dazu aufgerufen, den Kampf gegen „schwarze Schafe“ auf Baustellen und in der Gebäudereinigung der Region weiter zu intensivieren. Firmen, die keine Mindestlöhne zahlten und Arbeitgeber, die Sozialabgaben nicht abführten oder Steuern hinterzögen, dürften keine Chance mehr im heimischen Wettbewerb haben.  weiterlesen

Azubis in Hamm sollen eigenen „Chef-Sprecher“ wählen

Jugendvertretung: IG BAU will „Wahlfieber“ in Betrieben und Behörden

Von wegen „Grünschnabel“: Azubis brauchen sich nicht groß in Schale schmeißen, um aufzufallen. Sie haben auch so die Chance auf einen direkten Draht zum Boss: Jugendliche können nämlich ab sofort ihren „Chef-Sprecher“ am Arbeitsplatz wählen. Die IG BAU ruft den Nachwuchs in Betrieben und Behörden auf, eine Jugendvertretung zu gründen.
Hamm, 01.10.2012
„Hey Boss, hier sind wir ....“ – Azubis in Betrieben in Hamm verschaffen sich Gehör.  weiterlesen

Neuer Kreisverband der IG BAU Westfalen-Mitte-Süd

Der neu entstandene Kreisverband Soest hat gewählt

Der neue Vorstand:<br />(hintere Reihe von links) Bernhard Pohl, David Kaiser, Vorsitzender Paul Pankonke, Martin Klötzer, (vordere Reihe) Franz Josef Menke, Sonja Rynek und Angelika Jütte
Erwitte, 25.09.2012
Am 19. September 2012 hat der neu entstandene Kreisverband Soest seinen ersten Vorstand gewählt.  weiterlesen

Städte und Gemeinden in Westfalen sind am Zug: Nur noch „faire Grabsteine“

IG BAU will „importfreie Zone für Kindersteine“ – Neue NRW-Gesetzesinitiative

Nur noch „faire Grabsteine“ auf den Friedhöfen: Die IG BAU will Nordrhein-Westfalen zur „importfreien Zone“ für Grabsteine machen, die aus Steinbrüchen mit Kinderarbeit stammen.
Hamm, 25.09.2012
„Steine des Anstoßes“ beseitigen: Auf Friedhöfen in der Region soll es künftig keine Grabsteine aus Kinderarbeit geben. Das hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd gefordert. Die Gewerkschaft setzt dabei auf die geplante Regelung der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Änderung des Bestattungsrechtes. „Städte und Gemeinden sowie kirchliche Friedhofsträger sollen so per Gesetz die Möglichkeit bekommen, Grabsteine aus Kinderhand auf den eigenen Friedhöfen zu verbieten“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

Drohende Altersarmut?

Baugewerkschaft fordert Unterstützung für Beschäftigte

Hochsauerland., 23.09.2012
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat gefordert, die aktuelle Rentendiskussion auch auf die Beschäftigten auszudehnen, die wegen körperlicher Belastungen krank aus ihrem Job ausscheiden. Altersarmut drohe neben Geringverdienern und Minijobbern vor allem denjenigen, die frühzeitig ihre Beschäftigung aufgeben müssten, weil sie sich regelrecht „kaputt gearbeitet“ hätten. „Kaum ein Maurer, Dachdecker oder Gerüstbauer im Hochsauerlandkreis erreicht die reguläre Rentenaltersgrenze. Der körperliche Ver- schleiß im Job ist zu groß. Die meisten schaffen es nicht einmal bis 60 Jahre zu arbeiten. Und dann droht vor dem Erreichen der Altersrente der soziale Abstieg oder sogar Armut“, sagt Ewald Thiel, Bezirksvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd .  weiterlesen

Dachdecker in Hagen steigen mit dickeren Lohntüten aufs Dach

IG BAU: Lohn-Plus im September – 30 Euro mehr für Azubis

Steigen mit dickeren Lohntüten aufs Dach: Für die heimischen Dachdecker gibt es im September ein Lohn-Plus von drei Prozent. Azubis bekommen 30 Euro mehr pro Monat.
21.09.2012
Für die „höchsten Jobs“ steigt der Lohn: Die Dachdecker in Hagen bekommen mit der Lohnabrechnung im September erstmals drei Prozent mehr Geld. Darauf hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen. „Ein Dachdeckergeselle, der Vollzeit arbeitet, hat damit am Monatsende gut 80 Euro mehr in der Tasche – bei einem Stundenlohn von jetzt 16,51 Euro“, sagt IG BAU-Bezirkschef Ewald Thiel.  weiterlesen

IG BAU zur Rentendiskussion: Wen der Job krank macht, kommt zu kurz

Gerüstbauer, Dachdecker und Maurer in Hamm von Altersarmut besonders bedroht

&quot;Wen der Job krank macht, kommt bei der Rente zu kurz“, sagt Ewald Thiel. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd will Bauarbeiter vor Altersarmut schützen.
Hamm, 12.09.2012
Jobs auf Baustellen in Hamm rentensicher machen: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat gefordert, die aktuelle Rentendiskussion auch auf die Beschäftigten auszudehnen, die wegen körperlicher Belastungen krank aus ihrem Job ausscheiden. Altersarmut drohe neben Geringverdienern und Minijobbern vor allem denjenigen, die frühzeitig ihre Beschäftigung aufgeben müssten, weil sie sich regelrecht „kaputt gearbeitet“ hätten.  weiterlesen

Neuer Skandal bei der Kombi-Massiv-Baulemente GmbH in Marsberg:

KMB-Geschäftsführung missbraucht Leiharbeiter als Streikbrecher

03.09.2012
Neuer Skandal bei der Kombi-Massiv-Bauelemente GmbH in Marsberg (KMB): Nach Angaben der IG BAU setzt die KMB-Geschäftsführung Leiharbeiter der Artos Personal-Service GmbH aus Marsberg ein, um den Arbeitskampf der eigenen Beschäftigten zu unterlaufen. „Hier werden bewusst Leiharbeiter dazu missbraucht, um einen legalen Streik zu brechen.  weiterlesen

Hartz-Reform kein großer Wurf für den Arbeitsmarkt in Hamm

IG BAU zieht Bilanz: 5.140 Dauerbezieher von Hartz IV in Hamm

Zieht negative Bilanz der Hartz-Arbeitsmarktreformen: <br />IG BAU-Bezirksvorsitzender Ewald Thiel
Hamm, 03.09.2012
Bilanz mit Schatten: „Für den Arbeitsmarkt in Hamm waren die Hartz-Reformen nicht der große Wurf“, so Ewald Thiel. Der Vorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd sieht die vor zehn Jahren begonnene Arbeitsmarktreform mehr als kritisch.  weiterlesen

Open-Air-Arbeiter in Wesfalen-Mitte Süd sollen viel trinken und cremen, cremen, cremen

IG BAU warnt vor „Berufsrisiko Hautkrebs“ bei praller Sommersonne

Hamm, 14.08.2012
Für Bauarbeiter und Gärtner in Westfalen-Mitte-Süd gibt es kein Hitzefrei. Dabei haben sie ziemlich „heiße Jobs“: „Wer in praller Sonne Open-Air-Arbeit macht, der lebt gefährlich. Schwer schuften und schwitzen – wer dann zu wenig trinkt, riskiert eine Menge: Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Benommenheit, Übelkeit ...“, sagt Ewald Thiel. Gerade bei harter körperlicher Arbeit könne Wassermangel schnell zum Hitzschlag führen, so der Vorsitzende des Bezirksverbandes Westfalen-Mitte-Süd der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).


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Altbaubestand birgt Risiko für Gesundheit in Hamm

Asbest-Gefahr: Modernisierungswelle bei tausende Gebäuden der 60er/70er

Hamm, 07.08.2012
Gefährliches Erbe: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat private Bauherren und Baubeschäftigte in Hamm zu erhöhter Vorsicht bei Abbruch- und Renovierungsarbeiten aufgerufen. Angesichts der zunehmenden Zahl von Altbausanierungen werde die Gesundheitsgefährdung durch Asbeststaub auf dem heimischen Wohnungsmarkt wieder akut.  weiterlesen
Hamm, 30.07.2012
Regulär statt prekär: Die IG BAU hat sich gegen höhere Einkommensgrenzen bei Mini-Jobs ausgesprochen. „Statt die geringfügige Beschäftigung für Niedriglohn-Arbeitgeber in Westfalen-Mitte-Süd noch attraktiver zu machen, muss sie eingeschränkt werden“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen-Mitte-Süd, Ewald Thiel. Wenn in Berlin die schwarz-gelbe Regierungskoalition die Anhebung der Verdienstgrenze auf 450 Euro monatlich durchsetze, werde dies reguläre sozialversicherungspflichtige Jobs verdrängen und so für den heimischen Arbeitsmarkt deutlich negative Folgen haben.  weiterlesen

Bauunternehmen in Hamm sollen Bagger mit Rußfiltern nachrüsten

Bauarbeiter haben doppelt so hohes Krebsrisiko durch Dieselruß

Hamm, 09.07.2012
Die „Dieselrösser vom Bau“ sollen weniger Dreck rauspusten: Egal, ob Bagger, Radlader oder Walzen – Baumaschinen sollen sauberer werden. Die IG BAU Westfalen-Mitte-Süd fordert, Rußfilter zur Pflicht zu machen. An die Bauunternehmen in Münster appelliert die Gewerkschaft, ihre Maschinen schon jetzt freiwillig mit Partikelfiltern nachzurüsten. Dies würde den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz erheblich verbessern. „Bauarbeiter stehen ständig im ‚Dieselabgas-Dunst’. Sie haben keine andere Chance. Sie müssen den Dieselruß, den Baumaschinen aus dem Auspuff pusten, einatmen“, sagt Ewald Thiel  weiterlesen

Alle Baustellenfahrzeuge mit Kamerasystemen ausstatten

IG BAU Westfalen-Mitte-Süd will Baustellen in Hamm sicherer machen:

Hamm, 23.05.2012
Unfälle auf Bau vermeiden: Die Baustellen in Hamm sollen sicherer werden. Das hat der Bezirksverband Westfalen-Mitte-Süd der IG Bauen-Agrar-Umwelt gefordert. „Der Bau zählt zu den Arbeitsplätzen mit einem besonders hohen Unfallrisiko. Hier verunglücken doppelt so viele Beschäftigte wie im Durchschnitt aller Berufe. Deshalb muss die Arbeitssicherheit hier oberste Priorität haben“, sagt Ewald Thiel.  weiterlesen

Kein „Blaumachen“: IG BAU warnt vor „NRW-Roulette“

Hamm dreht die Stellschrauben am Sonntag mit

Hamm, 10.05.2012
Lockruf in die Wahlkabine: „Wichtige Stellschrauben fürs Leben werden am kommenden Sonntag gedreht – und zwar in den Wahlkabinen“, sagt Ewald Thiel. Der Vorsitzende der IG BAU Westfalen-Mitte-Süd appelliert an alle Wahlberechtigten in Hamm, ihre Stimme abzugeben. „Von einer guten Chance auf Ausbildung als Startrampe fürs Leben bis zum Ausbremsen von Billig-Jobs – an der NRW-Wahl hängt viel“, so Thiel.  weiterlesen
Hamm, 09.05.2012
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die Mitglieder unserer Gewerkschaften haben ihre parteipolitische Heimat in unterschiedlichen demokratischen Parteien. Als Einheitsgewerkschaft ist das unsere Stärke!
Aus dieser politischen Vielfalt heraus messen wir alle Parteien daran, ob sie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer etwas voran bringen wollen und auch können. Das Parteiensystem ist aktuell stark in Bewegung.
Das ist auch eine Chance für eine produktive Auseinandersetzung um das Thema "Gute Arbeit".

Wir müssen alle Parteien fragen: Wie gestaltet Ihr Politik für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Wie wollt ihr sicherstellen, dass die Menschen in diesem Land von ihrer Arbeit leben können? Wie wollt ihr Altersarmut verhindern? Bleibt das Tariftreue- und Vergabegesetz? Was tut ihr gegen "prekäre Beschäftigung"? Wie stellt ihr die Zukunftsfähigkeit von Kommunen, Städten und dem Land sicher?  weiterlesen
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