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IG Bau gegen schwarze Schafe im Kreis Unna


Kreis Unna, 20.11.2013
Kündigungen, verspätete oder sogar nicht gezahlte Löhne, vorenthaltenes Urlaubsgeld und unbezahlte Überstunden sind für die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt die „Klassiker“, wenn Arbeitnehmer mit ihren Chefs im Clinch liegen.

Ob auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder im Baustoffgewerbe – für Beschäftigte aus dem Kreis Unna war die IG BAU Westfalen Mitte-Süd im vergangenen Jahr wichtige Anlaufstelle, wenn es um das Recht im Job ging. So waren die Terminkalender der Rechtsberater des IG BAU-Bezirksverbandes randvoll: In rund 15.190 Fällen aus der gesamten Region bot die Gewerkschaft Hilfe in juristischen Fragen.

„Wer Ärger mit dem Chef hat, soll nicht auch noch tief in die Tasche greifen müssen, um zu seinem Recht zu kommen. Dafür gibt es den juristischen Service der IG BAU“, sagt Ewald Thiel. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd spricht von einem „Run“ auf die Rechtsberatung seiner Gewerkschaft.
Es sei oftmals so, dass Chefs die Arbeitsbedingungen nur dann einhielten, wenn juristischer Druck käme. „Nach wie vor gibt es insbesondere in der Gebäudereinigung, auf dem Bau und im Dachdecker-Handwerk immer wieder Arbeitgeber, die glauben, ihre Arbeitnehmer nach ‚Gutsherrenart’ behandeln zu können“, so Thiel. Nicht selten versuchten Chefs, ihre Beschäftigten bei Streitigkeiten einzuschüchtern. Ewald Thiel: „Spätestens in solchen Fällen ist der Gang zur Rechtsberatung dringend geboten.“

Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden in den IG BAU-Büros in Hamm (Telefon: 0 23 81 – 1 20 25), Hagen (Telefon: 0 23 31 – 2 50 21) und Siegen (Telefon: 02 71 – 5 32 55).

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