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IG BAU Westfalen Mitte-Süd setzt auf Kontinuität

Tarifrunde und „gerechte Rente“ für wiedergewählten Vorsitzenden Ewald Thiel Top-Themen 2013

Der neu gewählte Vorstand der IG BAU Westfalen Mitte-Süd (v.l.n.r.): <br />Peter Vogel, Peter Günnewig, Thorsten Winkler, Bernd Sodenkamp, Brian Mellor, Veronika Wilbränder, Sascha Klein, Sonja Rabczynski, Bernhard Pohl, Friedhelm Flacke (Ehrenmitglied), Friedhelm Kreft (stellvertretender Vorsitzender), Ewald Thiel (Vorsitzender).
Der neu gewählte Vorstand der IG BAU Westfalen Mitte-Süd (v.l.n.r.):
Peter Vogel, Peter Günnewig, Thorsten Winkler, Bernd Sodenkamp, Brian Mellor, Veronika Wilbränder, Sascha Klein, Sonja Rabczynski, Bernhard Pohl, Friedhelm Flacke (Ehrenmitglied), Friedhelm Kreft (stellvertretender Vorsitzender), Ewald Thiel (Vorsitzender).
Westfalen-Mitte-Süd, 12.03.2013
Baugewerkschaft zeigt Kontinuität: Ewald Thiel wird auch in den kommenden vier Jahren den Bezirksverband Westfalen Mitte-Süd der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt führen. Auf dem Bezirksverbandstag wurde der 64-Jährige aus Anröchte (Kreis Soest) jetzt erneut an die Spitze der IG BAU gewählt.

Als „oberster Mann vom Bau“ ist Ewald Thiel Sprachrohr für seine Gewerkschaft – vom Maurer über den Dachdecker bis zum Gerüstbauer. Darüber hinaus vertritt er die Interessen von Forstbeschäftigten, Gärtnern, Floristinnen und Gebäudereinigerinnen. Als „Vize“-Bezirksvorsitzender wurde Friedhelm Kreft aus Hagen im Amt bestätigt. Der Vorstand wurde von neun auf elf Mitglieder erweitert. Zu den bisherigen Vorstandsmitgliedern Peter Günnewig aus Lippetal, Brian Mellor aus Rüthen, Bernhard Pohl aus Warstein, Sonja Rabczynski aus Hagen, Bernd Sodenkamp aus Arnsberg, Peter Vogel aus Siegen und Thorsten Winkler aus Hamm wurden Veronika Wilbränder aus Oelde und Sascha Klein aus Burbach neu gewählt.

Im Bundestagswahljahr sieht der wiedergewählte Vorsitzende drei große Herausforderungen: Das Thema „Rente“ sowie die Tarifrunden im Bauhauptgewerbe und in der Gebäudereinigung. Neben der Forderung nach einem Lohnplus von 6,6 Prozent im Bauhauptgewerbe ist dem Chef der IG BAU Westfalen Mitte-Süd auch die Erhöhung der Gebäudereiniger-Löhne um 70 Cent pro Stunde eine „Herzensangelegenheit“. Für die Tarifauseinandersetzungen sei die IG BAU „vor Ort“ gut aufgestellt, so Ewald Thiel.

Als Gradmesser für soziale Gerechtigkeit sieht der „neue alte“ IG BAU-Bezirksvorsitzende den Kampf um eine ausreichende und angemessene Altersversorgung an. „Bis 67 arbeiten zu müssen, das geht für viele einfach nicht. Das hält kein Gerüstbauer, kein Dachdecker und kein Landschaftsgärtner durch“, so Thiel. Im Wahljahr sei das Thema „Rente 67“ weiterhin das sozialpolitische Reizthema Nummer eins. Es müsse verhindert werden, dass Beschäftigte, die aus gesundheitlichen Gründen vor Erreichen des regulären Rentenalters aus dem Arbeitsleben ausscheiden, in die Altersarmut abrutschten. Der IG BAU-Bezirksvorsitzende kündigte an, in den kommenden Monaten hier auf Parteien und Abgeordnete einzuwirken – und zwar unter dem Motto: „Wir haben die Wahl: Rente muss zum Leben reichen!“.

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Vorsitzender Ewald Thiel

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