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Höheres „Lohn-Fundament“ für 3.110 Bauarbeiter in Hamm

Ab Januar: Mindestlohn auf dem Bau klettert nach oben

Wer auf einer Baustelle arbeitet, verdient deutlich mehr als den Mindestlohn von 8,50 Euro. Denn der Bau hat seine eigene Lohnuntergrenze. Für Facharbeiter liegt diese ab Januar bei 14,20 Euro pro Stunde, so die IG BAU.
Wer auf einer Baustelle arbeitet, verdient deutlich mehr als den Mindestlohn von 8,50 Euro. Denn der Bau hat seine eigene Lohnuntergrenze. Für Facharbeiter liegt diese ab Januar bei 14,20 Euro pro Stunde, so die IG BAU.
Hamm, 12.01.2015
Höheres „Lohn-Fundament“ auf dem Bau: Für die mehr als 3.110 Bauarbeiter in Hamm steigt in diesem Monat der Mindestlohn. Darauf hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen. „Kein Facharbeiter – vom Maurer bis zum Straßenbauer – darf ab Januar weniger als 14,20 Euro pro Stunde auf einer Baustelle in Hamm verdienen.

Am Monatsende hat er dann gut 40 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt IG BAU-Bezirkschef Ewald Thiel. Auch der Bau-Mindestlohn für Handlangerarbeiten steige: Er liegt jetzt bei 11,15 Euro, so die Bau-Gewerkschaft.

Damit liege die Lohnuntergrenze auf dem Bau deutlich über dem Stundenlohn von 8,50 Euro, der als genereller gesetzlicher Mindestlohn ab Januar gilt. Die IG BAU hatte als „Pionierin des Mindestlohns“ auf dem Bau schon Mitte der 90er-Jahre erstmals eine Lohnuntergrenze durchgesetzt. „Entscheidend für eine fair bezahlte Arbeit ist aber nicht der ‚Lohn-Sockel‘ unten, sondern der Tariflohn. Und der liegt für Bauarbeiter in Hamm bei einem Stundenlohn von 18,17 Euro“, so Ewald Thiel.

Bei Fragen zum Lohn können sich Bauarbeiter zum regulären Telefontarif an die Info-Hotline der IG BAU wenden: 0391 / 40 85 232 (Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr, Samstag von 9 bis 16 Uhr).

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