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Gerüstbauer in Hamm haben festen 10-Euro-Stundenlohn-Boden unter den Füßen

Ab August gilt erstmals ein Mindestlohn für den Gerüstbau

Knochenjob in schwindelnder Höhe: Gerüstbauer haben jetzt erstmals einen „festen Lohn-Boden“ unter den Füßen. Keiner darf mehr unter dem Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde verdienen, teilt die IG BAU mit.
Knochenjob in schwindelnder Höhe: Gerüstbauer haben jetzt erstmals einen „festen Lohn-Boden“ unter den Füßen. Keiner darf mehr unter dem Mindestlohn von 10 Euro pro Stunde verdienen, teilt die IG BAU mit.
Hamm, 20.08.2013
Gerüstbauer haben erstmals „festen Lohn-Boden“ unter den Füßen: Ab August dürfen die rund 20 Gerüstbauer in Hamm nicht unter 10 Euro pro Stunde verdienen. Darauf hat die IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen.

„Das ist der Mindestlohn, der ab sofort für alle Gerüstbauer gilt. Chefs, die weniger bezahlen, machen sich strafbar“, sagt Ewald Thiel. Der Vorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd appelliert an alle Gerüstbauer in Hamm, am Ende des Monats den „Lohn-Check“ zu machen und ihre Abrechnung genau zu kontrollieren. Der Tariflohn im Gerüstbau liege sogar bei einem Stundenlohn von 13,95 Euro. Dieser gilt nach Angaben der IG BAU für Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb an den Tarifvertrag gebunden ist.

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