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Drei Millionen Euro vonder KfW für Energiespar-Sanierungen

Wohnhaus-Sanierungen: KfW förderte 657 Mal

Der wichtige Griff zur Dämmung: Gerade ältere Häuser können ein „Energiespar-Update“ vertragen, meint die IG BAU. Haus- und Wohnungseigentümer hätten dabei die Chance auf Fördergelder durch die KfW-Bank.
Der wichtige Griff zur Dämmung: Gerade ältere Häuser können ein „Energiespar-Update“ vertragen, meint die IG BAU. Haus- und Wohnungseigentümer hätten dabei die Chance auf Fördergelder durch die KfW-Bank.
Hamm, 21.04.2017
Die eigenen vier Wände nicht in Watte, aber in Wolle packen – in Dämmwolle: Exakt
657 Mal hat die staatliche Förderbank KfW im vergangenen Jahr die EnergiesparSanierung von Wohnungen in Hamm unterstützt. Dabei flossen rund drei Millionen Euro als KfW-Fördergeld in die CO2-Gebäudesanierung von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern. Das teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit.

An Haus- und Wohnungsbesitzer in Hamm appelliert die IG BAU, auf die Förderung durch das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ zurückzugreifen. Dies biete günstige Kredite und sogar direkte Zuschüsse von bis zu 30 Prozent der Baukosten. So werden nach Angaben der IG BAU bei einem neuen Heizungspaket 15 Prozent der Kosten, die gefördert werden können, von der KfW finanziert – maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit.
„Aber wichtig ist, dass Hausbesitzer nicht einfach sanieren, dabei die Zuschüsse kassieren und anschließend die Miete hochsetzen. Die KfW-Förderung muss sich dann auch in den Mietpreisen niederschlagen“, sagt Friedhelm Kreft. „Wir lehnen ab, dass Sanierungen Mieter oder Eigentümer überfordern oder gar zu Verdrängung führen. Wir brauchen eine faire Verteilung der Kosten auf Staat, Mieter und Eigentümer“, so die Forderung des IG BAU-Bezirksvorsitzenden.

Grundsätzlich sei es ratsam, nicht einfach loszulegen, sondern einen Energie-Berater für das Sanieren zu suchen. Dieser kenne sinnvolle Maßnahmen und die Förderkrite-rien in- und auswendig. Ohne eine fachliche Begleitung durch einen anerkannten Experten gebe es zudem auch keine KfW-Förderung. Die ExpertenSuche werde – über die Eingabe der eigenen Postleitzahl – unterstützt durch OnlineDatenbanken wie www.energie-effizienz-experten.de. Kostenlose Erstberatungen vor Ort werden zum Beispiel unter www.sanieren-profitieren.de angeboten. Darüber hinaus sind die Details zu den Förderprogrammen der KfW für private Haus- und Wohnungseigentümer hier abzurufen: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien

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