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Dickere Lohntüten fürs Saubermachen in Hamm

Neuer Mindestlohn: Januar-Abrechnung muss höher ausfallen

Wer putzt, streicht mehr Geld ein: Ab Januar gilt ein höherer Mindestlohn. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU hingewiesen
Wer putzt, streicht mehr Geld ein: Ab Januar gilt ein höherer Mindestlohn. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU hingewiesen
Hamm, 25.01.2014
Dickere Lohntüte fürs Saubermachen: Die Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Hamm bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Westfalen Mitte-Süd hingewiesen.

So steigt der Mindestlohn für die Innenreinigung auf 9,31 Euro pro Stunde. „Weniger darf keiner, der in der Reinigungsbranche in Hamm arbeitet, verdienen. Eine Gebäudereinigerin mit Vollzeitjob hat damit am Monatsende gut 52 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Ewald Thiel. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd weist darauf hin, dass sich der Mindestlohn in der Glas- und Fassadenreinigung sogar um einen Euro auf jetzt 12,33 Euro pro Stunde erhöhe.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft appelliert an alle Beschäftigten der Reinigungsbranche, die nächste Lohnabrechnung genau zu kontrollieren. „Mit der Januar-Abrechnung muss das Lohn-Plus auf dem Konto sein“, so Thiel. Dies sei die erste Auszahlung der Lohnanhebung, die die IG BAU bei den Tarifverhandlungen im vergangenen Jahr durchgesetzt habe. Die nächste gebe es im kommenden Jahr.

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