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8.205 Jahre Gewerkschaftstreue: IG BAU feiert ihre Jubilare

IG BAU Region Hamm-Hagen bedankt sich bei 215 Jubilaren

Hamm, 12.11.2014
Dank und Respekt für 8.205 Jahre geballte IG BAU-Erfahrung: Ihre treuesten Mitglieder ehrte die IG BAU Westfalen Mitte-Süd am Samstag, 08. November 2014 im großen Festsaal des Gasthauses Freischütz in Schwerte. „Mitglied in der Gewerkschaft zu sein, bedeutet Solidarität ein Leben lang. Meistens beginnt sie in der Ausbildung, überdauert das aktive Berufsleben bis in den Ruhestand hinein“, sagte Ewald Thiel, Bezirksverbandsvorsitzender der IG BAU Westfalen Mitte-Süd. „ Wer sich gewerkschaftlich engagiere, trete gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen für eine bessere Arbeitswelt ein; für ordentliche Tarifabschlüsse, für ordentliche Arbeitszeiten, für Arbeits- und Gesundheitsschutz und für eine soziale und gerechte Politik.“ Und da haben die achtzehn 60ger-Jubilare, zweiundfünfzig 50ger-Jubilare, sechzig 40ger-Jubilare und fünfundachtzig 25gerJubilare mit für gesorgt, dass dieses Land etwas gerechter geworden ist. Das Erreichte gilt es zu behalten, immer wieder neu zu verteidigen und möglichst weiter auszubauen,“ betonte Thiel.

Carsten Burckhardt, Bundesvorstandsmitglied der IG BAU, führte die Jubilare dann auf eine Zeitreise, ein erinnern daran, was in den Eintrittsjahren 1954, 1964, 1974 und 1989 an bedeutenden Ereignissen passierte mit dem Credo: „ Du musst das Gestern kennen, das Heute begreifen, um die Zukunft zu gestalten.“

Ein Blick in die Zukunft beginnt mit dem zentralen, aktuellen Thema der IG BAU: Faire Arbeit jetzt! „Hier setzen wir uns auf drei Ebenen für faire Arbeit ein. Auf der politischen Ebene machen wir uns für bessere Rahmenbedingungen stark, wie z.B. eine gerechte Gestaltung der Alterssicherung und des Mindestlohnes. Das bereits Erreichte, Mindestlohn sowie Rente mit 63, ist mit ein großer Verdienst der IG BAU. Reformen bei Werkverträgen und Leiharbeit, Eindämmung von prekärer Beschäftigung – es gibt noch viel zu tun; zu ändern und zu verbessern. Auf der tariflichen Ebene geht es natürlich um Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen, aber auch um die wichtigen Rahmenbedingungen, wie Auslösung, Urlaubsgeld, Wegegeld und vieles mehr. Beim Lohn heißt es: „Mindestens Mindestlohn – besser Tariflohn. Die Tarifautonomie ist ein wichtiger Pfeiler für faire Arbeit. Auf der betrieblichen Ebene gilt es vor allem starke Betriebsräte aufzubauen, zu schulen und vor Ort zu unterstützen“ erklärte Burckhardt. „ Es ist wichtig, dass die gesammelten Erfahrungen der langjährig Organisierten an die Jugend weitergegeben werden. Es macht Sinn, sich zu organisieren und zu engagieren; es ist höchste Zeit, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land sich wieder auf ihre eigene Kraft besinnen; diese Kraft gilt es zu bündeln:
Für Arbeit, für Leben und für Gerechtigkeit;“ so Carsten Burckhardt.
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