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70 Cent mehr für rund 770 Gebäudereiniger

IG BAU will Löhne, von denen Beschäftigte leben können

Sauberes Lohn-Plus: In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mehr Geld für die Beschäftigten in der Gebäudereinigung.
Sauberes Lohn-Plus: In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mehr Geld für die Beschäftigten in der Gebäudereinigung.
Hamm, 22.02.2013
Ein Lohn-Plus für saubere Arbeit: Rund 770 Gebäudereiniger sind in Hamm aktiv und sorgen für blitzblanke Büros, Schulen, Kantinen und Altenheime – Tag für Tag. Ihr Job soll nach dem Willen der IG BAU jetzt besser bezahlt werden und damit auch ein Stück mehr Anerkennung bekommen: 70 Cent mehr pro Stunde für die unterste Lohngruppe und in einer zweiten Stufe noch einmal ein Plus von 65 Cent. Das fordert die Gebäudereinigergewerkschaft in den laufenden Tarifverhandlungen.

„Die Beschäftigten müssen von ihrer Arbeit vernünftig leben können. Und das geht nicht mit Niedriglöhnen“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Westfalen Mitte-Süd, Ewald Thiel. Nur mit einem angemessenen Lohn sei drohende Altersarmut bei Gebäudereinigern zu verhindern. „Das, was Putzkräfte leisten, ist ein richtiger Knochenjob. Sie sorgen – oft unter massivem Zeitdruck – dafür, dass in Hamm in Punkto Sauberkeit alles funktioniert. Und das völlig unauffällig, im Hintergrund. Da ist es nur recht und billig, wenn sie für die steigenden Lebenshaltungskosten als Ausgleich einen Lohnplus haben wollen“, so Thiel.

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